Hervorgehobener Beitrag

Zu den Blogbeiträgen der Webseite


BlogimageHier nun die bisher veröffentlichten Beiträge meines Blogs. Sie sind chronologisch geordnet. Ob interessante Ziele und Ausstellungen, Bücher, ein gutes Konzert, gemeinsame Erlebnisse oder kluge Ideen: Die Beiträge zielen allesamt auf Dinge, die mich umtreiben und beschäftigen. Im Blog sind acht KATEGORIEN eingerichtet. In der KATEGORIE  “Unterwegs in Bildern” z.B. beschnuppern wir unsere Welt bei gemeinsamen Unternehmungen, Wanderungen oder Fahrradtouren. Größere Touren in die weite Welt hinaus sind im Menue unter REISEN UND -BERICHTE beschrieben.

 

Blog

…there is no such thing as a bad blog…

images: flickr.com und jisc.oc.uk

Unterwegs im Osterzgebirge (4)

Nach Tour3 hier die Bilder und Impressionen einer weiteren Erzgebirgs-Rundwanderung. Dazu in unserem Gepäck: Die Anregungen aus dem “Sächsischen Wanderkalender 2020“. 


15.05.2020

Rundwanderung um die Talsperre Klingenberg

Still ruht der Stausee…

Die Verbundtalsperren an der Wilden Weißeritz: Klingenberg und Lehnmühle

“Die Trinkwassertalsperre Klingenberg im Erzgebirge ist ein frühes Meisterwerk des berühmten Architekten Hans Poelzig. Sie wurde zwischen 1908 und 1914 gebaut. Ursprünglich hieß sie Friedrich-August-Talsperre und war somit dem letzten sächsischen König gewidmet. Heute steht die gekrümmte Staumauer aus Bruchsteinen unter Denkmalschutz. Die Talsperre Klingenberg versorgt im Verbund mit den Talsperren Lehnmühle, Rauschenbach und Lichtenberg den gesamten Weißeritzkreis, die Stadt Freital und 60 Prozent der Stadt Dresden mit Trinkwasser.

Fast 100 Jahre lang war die Stauanlage ununterbrochen in Betrieb. Von 2005 bis 2013 wurde die Talsperre Klingenberg in einem der größten Bauvorhaben der Landestalsperrenverwaltung saniert. Im September 2013 fand die feierliche Wiedereinweihung statt.

Die alte Vorsperre Klingenberg ist beim Hochwasser 2002 stark beschädigt und zunächst provisorisch wieder errichtet worden. Mit dem Beginn der Sanierung der Talsperre Klingenberg entstand zwischen 2006 und 2008 eine neue Vorsperre. Oberhalb der Vorsperre wurde eine neue Wildholzsperre errichtet”. (aus: Informationen der Landestalsperrenverwaltung  des Freistaates Sachsen; Staumeisterei Weißeritz)

Mit einer Steckenlänge von ca. 11km und einem Höhenunterschied unter 50m zählt die Rundtour zu den leichten Wanderungen. Unsere Variante startet an der Vorsperre im Süden, dem Einlauf der Wilden Weißeritz. Sie führt an der östlichen Gewässerseite entlang und endet nach Überquerung der Staumauer und dem westseitigen Rückweg wieder am gleichen Punkt:


An der 2008 neu errichteten Vorsperre

An der Talsperre Klingenberg: Die Staumauer aus Bruchsteinen ist 310m lang und 34m hoch. Sie begrenzt einen Stauraum von 17 Mio qm und steht heute unter Denkmalschutz

Mehr als machbar: Beide Uferwege zwischen Staumauer (Mitte) und Vorsperre (unten)  sind nicht länger als 5km

Im naturbelassenen Tal der Wilden Weißeritz. Der Fluß entspringt übrigens auf dem tschechischen Erzgebirgskamm bei Nove Mesto, legt auf seinem Weg bis zum Zusammenfluß mit der Roten Weißeritz bei Freital eine Strecke von 53km zurück und überwindet dabei ein Gefälle von rund 650m…

Wenn man der Weißeritz ab hier stromaufwärts weiter folgt, schließt sich nach ca. 4 Stunden Wanderung die Talsperre Lehnmühle an. Sie wird in engem Verbund mit der Talsperre Klingenberg bewirtschaftet und dient als Hochwasserschutz und als deren Auffüllspeicher (Talsperrensystem). Doch das ist schon wieder eine andere Tour…

 

Vita und technische Daten

  • Tourenvorschlag aus: “Begleitheft für den sächsischen Wanderkalender 2020”

(v.k.)

Unterwegs im Osterzgebirge (3)

Nach Tour2 hier die Bilder und Impressionen einer weiteren Erzgebirgs-Rundwanderung. Dazu in unserem Gepäck: Die Anregungen aus dem “Sächsischen Wanderkalender 2020”


07.05.2020

Rundwanderung von Maxen/Erzgebirge in das Tal des Lockwitzbachs, zur Märchenwiese bei Hausdorf und nach Schlottwitz im Müglitztal

Maxen ist ein Ortsteil der Gemeinde Müglitztal und liegt in 360m Höhe auf einem Hochplateau zwischen dem Lockwitz- und dem Müglitztal. Nicht nur um seine herrliche Aussicht auf das entfernte Elbtal mit Heidenau und Pirna ist der Ort zu beneiden. Es sind vor allem seine geologischen Attraktionen und seine reiche Geschichte: Maxen wurde im frühen 14. Jahrhundert als Herrensitz oder Rittergut gegründet und beherbergt in seinem Umfeld die ehemaligen Kalk- und kurfürstlichen Marmorbrüche August des Starken. Der Ort liegt zudem an einem bedeutenden Schlachtfeld des Siebenjährigen Krieges, bei dem 1759 die Preußen besiegt und ihr Korps unter General von Finck gefangengenommen wurde (“Finckenfang von Maxen”).  Der Verlauf der Schlacht in Kälte und Schnee zwischen dem Preußenkönig Friedrich II. und den Truppen der österreichischen Kaiserin Maria Theresia ist in einem Diorama des Heimatmuseums nachgestellt. Nach dem Verkauf des Rittergutes von der Familie von Schönberg an den Major Friedrich Anton Serre entwickelt sich Maxen im 19. Jahrhundert zu einem kulturellen und künstlerischen Treffpunkt. Musiker, Dichter und Maler wie Robert und Clara Schumann, Franz Liszt, Carl Maria von Weber, Hans Christian Andersen, Ludwig Tieck, Ludwig Bechstein, Carl Gustav Carus, Ludwig Richter und Johan Christian Dahl waren berühmte Mitglieder dieser Gesellschaft.

Rittergut und barockes Schloß, Dorfkirche, Finckenfang-Höhe, “Blauer Pavillon”, Marmorbruch und bespielte Naturbühne sind Hintergrund dieser unserer Wandertour mit Start und Ziel Maxen…

Start und Ziel: Maxen am Ausläufer des Osterzgebirges. Das Pfarrdorf aus dem 14. Jahrhundert faßt heute ca. 750 Seelen und liegt etwa 15km vor den Toren des Dresdens. Hier: Ortsansicht, Schloß, Finckenfang und Pfarrkirche

Die Hochebene um den Ort mit dem historischen Schlachtfeld des Siebenjährigen Krieges…

….und rundum blühenden Rapsfeldern

Nach erfolgreichem Durchstieg durch die Kroatenschlucht: Vor uns das liebliche Lockwitzbach-Tal mit der (pandemie-bedingt) leider geschlossenen Teufelsmühle

Auch die Hirschbachmühle im Tal ist bis auf weiteres zugesperrt. Weiter geht es durch die Reinhardtsgrimmaer Heide. Wohin? Immer geradeaus !

Zwischenziel an den Buschhäusern bei Hausdorf: Die romantische Märchenwiese mit…

…seinen liebevoll geschnitzten Märchenfiguren

Oben: Das Müglitztal bei Schlottwitz mit der Orgusmühle. Nach schweißtreibendem Kraxeln weiter hangaufwärts: Windräder und Funkturm auf dem Lärchenhügel (417m)

Nach 19km Streckenlänge und ca, 540m Anstieg endlich erreicht: Panorama am Alten Kirchweg vor Maxen. Ganz im Hintergrund: Das Elbtal

  • Tourenvorschlag aus: “Begleitheft für den sächsischen Wanderkalender 2020”
  • image: de.m.wikipedia.org

(v.k.)

“Morgen muß ich fort von hier”…

 

Ein Text aus des Knaben Wunderhorn

Morgen muß ich fort von hier und muß Abschied nehmen.
O du allerschönste Zier, Scheiden das bringt Grämen.
Da ich dich so treu geliebt über alle Maßen,
Soll ich dich verlassen, soll ich dich verlassen.
Wenn zwei gute Freunde sind, die einander kennen,
Sonn und Mond bewegen sich, ehe sie sich trennen.
Noch viel grösser ist der Schmerz, wenn ein treu verliebtes Herz
in die Fremde ziehet, in die Fremde ziehet.
Küsset dir ein Lüftelein Wangen oder Hände,
denke, daß es Seufzer sein, die ich zu dir sende;
Tausend schick ich täglich aus, die da wehen um dein Haus,
weil ich dein gedenke, weil ich dein gedenke.

“Morgen muss ich fort von hier” gehörte zum Stammrepertoire der Berliner Comedian Harmonists und war um 1930 sehr beliebt bei der deutschen Bevölkerung. Die Melodie stammt von Friedrich Silcher, der unzählige andere Lieder vertonte. In „Des Knaben Wunderhorn”, einer Sammlung von Volksliedtexten von Clemens Brentano und Achim von Arnim, findet sich der Text des Liedes, in dem zwei Liebende Abschied voneinander nehmen müssen”  (aus: Deutschland-Lese von Tiffany Tabbert).


Es gibt unzählige Aufnahmen und historischen Musikvideos dieses innigen Volksliedes. Ich habe auf dieser Seite fünf Youtube-Videos von “Morgen muß ich fort von hier” mit Richard Tauber, dem Leipziger ThomanerchorHermann Prey und den Comedian Harmonists verlinkt. Welche ist wohl die schönste? Die oben vorgestellte  Aufnahme stammt von dem Stuttgarter Sänger und Gesangslehrer Reiner D. Joniskeit.

Nachtrag: Der Musik-Mitschnitt mit den Comedian Harmonists ist übrigens die letze legale  Musikaufnahme der Gruppe, die sie im Februar 1935 im Electrola-Studio Berlin machen durfte. Die Reichsmusikkammer Nazideutschlands verfügte im gleichen Monat ein Berufsverbot für die drei jüdischen Gruppenmitglieder Erich Collin, Roman Cycowski und Harry Frommermann. Diese emigrierten nach Österreich. Aus dem berühmten Sextett gingen zwei unabhängig agierende Gesangsgruppen (Meistersextett/Deutschland und Comedy Harmonists/Wien hervor. Beide Gesangsgruppen lösten sich 1941 auf.

(v.k.)

“Das Leben, das ich selbst gewählt”…

…denn ungeboren, hab ich es bejaht…

Auch wenn ich lange darüber nachdenke: Ich bin mir nicht sicher, vor meiner Geburt in dieser Weise befragt oder gar zu einer Entscheidung gedrängt worden zu sein…

Egal, “Das Leben, das ich selbst gewählt” ist eines der schönsten und innigsten Gedichte, die ich kenne. Ein Gedicht, das mich bei jedem Lesen immer wieder tief berührt. Das nahe geht, da es unsere menschlichen Stärken und Schwächen aufzeigt. Und das uns darin bestärkt, genau dieses Leben anzunehmen, welches uns gegeben wurde.

Es wird sowohl Hermann Hesse als auch Max Hayek zugeschrieben. Max Hayek ( 1882-1944) soll es im Jahre 1906 erstmalig veröffentlicht haben. Er war ein deutsch-jüdischer Dichter, Journalist und Herausgeber, der 1944 nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurde.

(v.k.)

Abstände

Im April, 2020

Unsere Urlaubsreise in das Dilemma der CORONA-Pandemie habe ich bereits auf unserer Reise-Seite beschrieben. Seitdem hält das Leben im Shut down-Modus der Nicht-Normalität an. Inmitten von massiven Einschränkungen, die nicht nur unsere sozialen Bindungen zu zerreißen scheinen, sind verläßliche Fixpunkte geradezu ein Volltreffer. Doch diese sind rar, Prognosen zu den nächsten Wochen sind aktuell schwer zu ertragen und auch schwer zu beeinflussen. Die wundervollen Einschränkungen, die kluge Köpfe ausgetüftelt haben, bedeuten üble Konsequenzen, unter denen wir womöglich noch lange zu leiden haben. Uns bleiben neben den extremen Grundrechtsbeschränkungen nur Abstand, Hygiene und stoische Disziplin. Und das Vertrauen in ein gutes Gesundheitssystem, um das uns die ganze Welt beneidet.

Auch wenn die gesundheitspolitische Dramaturgie die Wende aus dem labilen Gleichgewicht hinbekommt: Die Gesellschaften dieser Welt stehen absehbar vor riesigen Problemen einschließlich schwerer wirtschaftlicher Rezensionen. Die letztendlichen Dimensionen der Seuche und ihre Auswirkungen auf das zukünfige Leben sind gegenwärtig nicht abschätzbar.

Bankenkrise 2008, Flüchtlingskrise 2015, nun ist unsere Gesellschaft mit dem COVID-19 Killervirus gehörig durcheinandergeraten. Dabei macht das Leben schon immer, was es will. Doch bei aller Angst, Unsicherheit und Aufgeregtheit: Wir dürfen diesem Leben eine Weile zusehen, mehr aber auch nicht…

(v.k.)

Unterwegs im Osterzgebirge (2)

Nach Tour1 hier die Bilder und Impressionen einer weiteren Erzgebirgs-Rundwanderung. Dazu in unserem Gepäck: Die Anregungen aus dem “Sächsischen Wanderkalender 2020“. 


27.04.2020

Rundwanderung von Schönfeld/Erzgebirge in das Tal der Wilden Weißeritz, das Nebental des Weißbachs und nach Seyde und Hermsdorf

Start und Ziel: Die im 14. Jahrhundert gegründete Gemeinde Schönfeld im Osterzgebirge. Zu dem ca. 2km langen Waldhufendorf gehört eine bescheidene Steinkohlelagerstätte, die bis 1937 abgebaut wurde

Unterwegs an der Wilden Weißeritz; ihre Quelle liegt auf dem Erzgebirgskamm nahe Moldava (Böhmen)

Die idyllisch gelegene (ehemalige) Essigmühle bei Seyde

Hermsdorf im Frühling: Gemeindeamt, Kita und Gaststätten sind pandemiebedingt geschlossen bzw. im eingeschränkten Notbetrieb

Auf unserer Wanderung unübersehbar: Nach zwei Jahren mit extrem trockenen Sommern und ungehinderter Borkenkäferinvasion sind große Teile der Erzgebirgs-Wälder schwer und irreparabel(!) geschädigt

  • Tourenvorschlag aus: “Begleitheft für den sächsischen Wanderkalender 2020”

(v.k.)

Bilder aus dem Bayerischen Wald (2)

01.02.-08.02.2020

Was laut Schneebericht im Monat Januar für das polnisch/böhmische Riesengebirge gilt, muß nicht zwangsläufig für die Höhenlagen des Bayerischen Waldes zutreffen. Nicht immer gilt der Schneezauber des Dreisesselgebietes, wie im vergangenen Jahr erlebt und berichtet.

Zumindest in diesem Jahr gilt für das Dreiländereck zwischen Bayern, Böhmen und Österreich “Ski und Rodel nicht (!) gut”. Die kurzen Tage des diesjährigen Möchtegern-Winters sind hier kaum durch Schneeflocken erhellt worden. Grau-grüne Matten in 360° Panorama-Rundumsicht und leider auch im benachbarten Langlaufgebiet des Nordischen Ski-Zentrums von Schöneben (in ca. 1000m Höhe). Eine Landschaft unter glitzerndem Pulverschnee, dazu frischgespurte und frost-knirschende Neuschnee-Loipen: Allesamt Fehlanzeige!

Böhmerwald-Aussichten von Neureichenau mit einem spärlichen Anflug von “Weiss”

So bleiben nur die alpinen Abfahrten mit Kunstschnee aus den rund um die Uhr laufenden Schneekanonen. In der Ski-Schaukel der Hochficht-Arena im österreichischen Mühlviertel z.B. dreht sich Anfang Februar alles um Speed und Fun zwischen blauen, roten und schwarzen Pisten:

Im lockeren Gewölk der Beschneiungsanlagen: Die Ski-Arena am österreichischen Hochficht (1338m)

Eine weitere Alternative für uns zwischen Schmuddelwetter und dem angekündigten Orkantief “Sabine”: Erkundungen abseits der Pisten, hier in der Dreiflüssestadt Passau.

Passau am Zusammenfluß von Donau, Inn und Ilz: Cafe-Blick zu den Grenzfesten Ober- & Niederhaus

In Passau: Barocker Dom St. Stephan mit der größten Domorgel der Welt (5-teilige Orgel mit 17.974 Pfeifen)

(v.k.)

Bilder aus dem Riesengebirge (2)

25.01.-01.02.2020

Es ist an der Zeit, dem Riesengebirge auch in diesem Jahr wieder einen Besuch abzustatten.  Genauso wie im vergangenen Jahr. Auch, um Rübezahl in seinem Reich in gebührlicher Form “Guten Tag” zu sagen. Dem Berggeist, der seit Jahrhunderten in den Gefilden des Krkonos hausen soll. Und von dem man sagt, daß er zuweilen gute Taten vollbringt oder auch übermütigen Spott und Schabernack mit Mensch und Tier treibt. Viel wird von ihm erzählt. Stolz soll er sein und unberechenbar, aber auch launisch, je nach Wetter und Gemütslage…

Tauchen wir eine Woche ein in die winterliche Natur von Krkonos und Iser-Gebirge…

In den verschneiten Wäldern des Riesengebirges

Um 950m N.N.: Farbige Wegemarken, jede Menge Langlaufski und drei lustige Gesellen vor dem einstigen Glasort Clausthal (Orle)

Rübezahl allgegenwärtig: Auch auf die Wanderwege und Loipen hier hat er ein Auge…

In den Wäldern um das frühere Torfabbaugebiet: das Naturschutzgebiet Groß-Iser

Es scheint zu stimmen: Wer einmal das Riesengebirge besucht hat, den zieht die bizarre und abwechslungsreiche Landschaft immer wieder aufs neue in ihren Bann. Wälder und Moore, steile Felsen und Schluchten sowie anmutige Bäche und Wasserfälle wechseln sich ab. Grenzüberschreitend zwischen Böhmen und Polen. Erlebbar bleibt ein Stück Natur in ihrer ganzen Schönheit, Vielfalt und Urwüchsigkeit, wie man sie in unserer aufgeräumten Kulturlandschaft vergeblich sucht.

Die eisige Iser (Jizera) unter Schönwetterwolken: Aus dem Norden kommend und auf ihrem Weg nach Böhmen…

Geöffnetes Natur-Fenster am Flußufer: Guten Tag und guten Weg, Jizera!

Im Langlaufgebiet um Sklarska Poreba (Schreiberhau)

(v.k.)

Unterwegs im Osterzgebirge (1)

Im Begleitheft für den “Sächsischen Wanderkalender 2020” sind zwölf Rundwanderungen in Streckenverlauf und Bild vorgestellt. Allesamt – so die Verfasser- sollen sie zu den schönsten Zielen des Erzgebirges (!) führen. Ob sie wirklich dorthin führen, weiß man beim Lesen nicht so genau, könnte man aber ohne großen Aufwand nachprüfen. Wie? Natürlich auf Schuster`s Rappen! Packen wir es an, mit monatlich einer Wanderung könnte der Test schon Ende 2020 abgeschlossen sein…

Die Touren im Begleitheft sind recht detailliert beschrieben, so daß nichts hinzuzufügen ist. So bleibt viel Zeit für eigene Betrachtungen, das Sammeln von Eindrücken und natürlich das Fotografieren.


16.01.2020

Rundwanderung vom Grenzdorf Fürstenau durch das Hochmoor Fürstenauer Heide, nach Gottgetreu und über die Kadner- und Traugotthöhe

© OpenStreetMap-Mitwirkende: Rund um das Grenzdorf Fürstenau/Osterzgebirge mit seinen Ortslagen Gottgetreu und Müglitz; die hier fließende Weiße Müglitz ist der Grenzbach mit Böhmen

Schneeloses Müglitztal im Januar 2020

Blick vom Fürstenauer Hochmoor auf schnurgerade Feldraine und den Kamm des Osterzgebirges. Der Bergbaulehrpfad verweist auf den Zinnerzbergbau in dieser Gegend  ab dem 15. Jhd. (um Altenberg & Zinnwald)

Sanfte Hügellandschaft  an der Müglitz: Die Fürstenauer Kirche, der hölzerne Glockenturm im Ort Gottgetreu sowie typische Lesesteinhaufen und Bergbauhalden aus der Zeit des hiesigen Zinnbergbaus

  • Kartenimage: © OpenStreetMap-Mitwirkende
  • Tourenvorschlag aus dem: “Begleitheft für den sächsischen Wanderkalender 2020”

(v.k.)