Hervorgehobener Beitrag

Zu den Blogbeiträgen der Webseite


BlogimageHier nun die bisher veröffentlichten Beiträge aus meinem Blog. Sie sind chronologisch geordnet. Ob interessante Ziele und Ausstellungen, Bücher, ein gutes Konzert, gemeinsame Erlebnisse oder kluge Ideen: Die Beiträge zielen allesamt auf Dinge, die mich umtreiben und beschäftigen. Im Blog sind acht KATEGORIEN eingerichtet. In der KATEGORIE  “Unterwegs in Bildern” z.B. beschnuppern wir unsere Welt bei gemeinsamen Unternehmungen, Wanderungen oder Fahrradtouren. Größere Touren in die weite Welt hinaus sind im Menue unter REISEN UND -BERICHTE beschrieben.

 

Blog

…there is no such thing as a bad blog…

images: flickr.com und jisc.oc.uk

Hermann Hesse: “Manchmal”

MANCHMAL

Manchmal, wenn ein Vogel ruft
Oder ein Wind geht in den Zweigen
Oder ein Hund bellt im fernsten Gehöft,
Dann muß ich lange lauschen und schweigen.
 
Meine Seele flieht zurück,
Bis wo vor tausend vergessenen Jahren
Der Vogel und der wehende Wind
Mir ähnlich und meine Brüder waren.
 
Meine Seele wird ein Baum
Und ein Tier und ein Wolkenweben.
Verwandelt und fremd kehrt sie zurück
Und fragt mich. Wie soll ich Antwort geben?

(aus: “Das Lied des Lebens, Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse“, Suhrkamp-Verlag Frankfurt am Main, 1986)

(v.k.)

Gotische Skulpturen in Sachsen

04.09.2020

Kirche und die erhaltenen Flügel des einstigen Chemnitzer Benediktiner-Klosters sind heute Sitz des stadtgeschichtlichen Museums (Schloßbergmuseum)

“Die größte Kollektion mittelalterlicher Skulpturen wird seit 2009 im Rahmen einer Kooperation zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Kunstsammlungen Chemnitz im dortigen Schloßbergmuseum präsentiert.

Die gemeinsame Ausstellung enthält die besten Stücke der Skulpturensammlung aus Dresden und des Schloßbergmuseums Chemnitz. Darunter sind unter anderem das berühmte Heilige Grab aus der Jakobikirche in Chemnitz und die Madonna des Meisters H.W. aus Waldkirchen. Die Vereinigung der beiden historischen Sammlungen ermöglicht in der eigens dafür geschaffenen Präsentation im Schloßbergmuseum einen einzigartigen Überblick über die in kostbaren Farben gefaßte gotische Schnitzkunst Sachsens” (aus: Flyer der Kunstsammlungen Chemnitz)

 

Die Ausstellungs-Exponate sind in den rekonstruierten Klosterräumen des Erdgeschosses (Kreuzgang, Refektorium, Kapitelsaal und Parlatorium) untergebracht. Ein großer Teil der Werke davon sind Dauerleihgaben aus sächsischen Kirchen und Gemeinden.

Zu den Ausstellungsräumen

Uns erwarten einzigartige Kunstwerke mittelalterlicher sakraler Schnitzkunst und der Tafelmalerei, einige davon möchte ich vorstellen:












 

(v.k.)

Chemnitzer Schloßberg-Impressionen

03.09.2020

Um 1135 ließ Kaiser Lothar III. auf einem Höhenzug über dem Chemnitz-Fluß ein Benediktinerkloster errichten, das bis in die Jahre der Reformation bestand. Seine erhalten gebliebene Gebäudesubstanz entstammt verschiedenen Bauphasen: Die romanische Südapsis gehört noch zum Gründungsbau (um 1150), der frühgotische Ostflügel zum wohl ältesten steinernen Klostergebäude (1275). Der Südflügel und die Kirche sind Bestandteile der spätgotischen Bauphase unter den beiden letzten Äbten Heinrich von Schleinitz und Hilarius von Rehburg (1483-1539).

Kurfürst Moritz von Sachsen ließ die repräsentative Klosteranlage in den Jahren 1548/49 zu einer Sommerresidenz in den Formen der Renaissance umbauen. Nach der Verwüstung der Gebäude im Dreißigjährigen Krieg und den Umnutzungen und Abbrüchen im 19. und 20. Jahrhundert blieben nur die Kirche und zwei Flügel der ehemaligen Klausur erhalten. Nach umfangreichen Sanierungen in der Neuzeit beherbergt der Schloßkomplex heute das stadtgeschichtliche Museum (Schloßbergmuseum), welches Bestandteil der Kunstsammlungen Chemnitz ist” (aus: Das Museum für Stadtgeschichte/Freundeskreis Schloßbergmusum Chemnitz e.V.)

Klosterkirche und Flügel der ehemaligen Klausur

Mit Gründung des Benediktinerklosters im 12. Jahrhundert erfolgte von diesem Ort aus auch die Gründung der Stadt Chemnitz. Die um den ehemaligen Schloßberg gelegenen schmucken Fachwerkhäuser und die einzigartige Aussicht auf den nahe gelegenen Schloßteich gehören sicher zu den Besonderheiten und ausgewiesenen Schönheiten der Stadt:

Fachwerkhäuser am steilen Aufgang zum Schloßberg

Zum Entspannen und Verweilen: Spätsommerwetter am Schloßteich

(v.k.)

Hermann Hesse: “Kennst du das auch?”

KENNST DU DAS AUCH ?

Kennst du das auch, daß manchesmal
Inmitten einer lauten Lust,
Bei einem Fest, in einem frohen Saal,
Du plötzlich schweigen und hinweggehn mußt?

Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf
Wie Einer, den ein plötzlich Herzweh traf;
Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,
Du weinst, weinst ohne Halt – Kennst du das auch?

(aus: “Das Lied des Lebens, Die schönsten Gedichte von Hermann Hesse”, Suhrkamp-Verlag Frankfurt am Main, 1986)

(v.k.)

Königsorte an der Straße der Romanik (3)

03.07.2020

R o m a n,  R o m a n i k,  R o m a n t i k. . .

Kann eine Straße der Romanik romantisch sein? Und ob! Als Reiseweg an sich, der den Ort A mit Ort B verbindet, sicher weniger. Dafür jedoch die Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Bauten und Städte, die seinen Verlauf säumen! Die gute Nachricht: Es gibt genau so eine Straße in Sachsen-Anhalt, die einen unschätzbaren Reichtum an mittelalterlichen Baudenkmälern verbindet. Die allesamt aus der Zeit-Epoche zwischen 950 und 1250 u.Z. stammen und in vielen Teilen erstaunlich gut erhalten sind. Klöster, Burgen, Dome und Kirchen sind die Zeitzeugen auf dieser Route. Und die Magnete für die in Stein gewordene Geschichte des Mittelalters…

Die Romanische Straße in Form einer “8” mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Schnittpunkt. Auf einer Länge von mehr als 1000km verbindet sie 88 romanische Bauwerke in 73 Orten. Diese sind eng verknüpft mit der Geschichte der Ottonen und der Königserhebung Heinrichs I. Seit 2007 ist diese Straße ein Teil der Europäischen Kulturroute TRANS-ROMANICA, die europäische Regionen in acht Ländern verbindet.”

Nach den Königspfalzen in Allstedt und Memleben in Teil(2) sollen heut zwei weitere Ziele auf der Straße der Romanik vorgestellt werden. Unsere Zielorte liegen in der nördlichen Vorharz-Region von Sachsen-Anhalt.


Unterwegs zum Kloster Michaelstein und zur Stiftskirche St. Cyriakus im Nordharz

Kloster Michaelstein

Die in der Nähe von Blankenburg/Harz liegende ehemalige Zisterzienserabtei Michaelstein wurde 1146 gegründet. Sie fasziniert durch das Zusammenspiel von gut erhaltenen Klausurräumen mit romanischen und gotischen Architekturelementen, stetig grünen Klostergärten und einer modernen Musikausstellung “Klang-Zeit-Raum-dem Geheimnis der Musik auf der Spur”. Das Gros der ehemaligen Klostergebäude und Wirtschaftsanlagen (Torhaus, Wirtschaftshof, Refektorium, Kreuzgang, Kapitelsaal, Kräutergarten, Fischzuchtteiche usw.) befindet sich nach unserer Einschätzung in einem erstaunlich guten Zustand, so daß sich ein Besuch der Anlage in jedem Fall lohnt!

Kreuzhof: Blick in den Lesegang

“In der Stiftungsurkunde von 1146 bezeichnete sich die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg als Gründerin des Klosters. Aus der Bestätigungsurkunde Papst Eugens III. von 1152 stammt die erste eindeutige Erwähnung eines Zisterzienserkonvents. Aus dem anfänglich beschwerlichen Leben entwickelte sich eine wirtschaftlich erfolgreiche Abtei. Schenkungen, die gelobte Armut sowie das von Arbeit und strenger Eigenwirtschaft bestimmte Leben erhöhten den klösterlichen Besitz bis zum Ende des 12. Jahrhunderts auf etwa 500 Hufen (ca. 3500 ha), hundert Jahre später auf etwa 700 Hufen. In alten Karten sind z.B. die Bezeichnungen von Mühlen, Weinberg, Hopfen- und Obstgärten zu finden. 1525 ereilte Michaelstein das gleiche Schicksal wie viele andere Klöster seiner Zeit auch. Am 10.Mai überfielen, plünderten und zerstörten aufständische Bauern die Klostergebäude teilweise. Sie zerstörten nicht die Klosterkirche, aber Bildnisse und Darstellungen. Nach Einführung der Reformation 1543 wird Michaelstein protestantische Klosterschule. Nach Wiederaufnahme des Klosterbetriebs durch die Zisterzienser im 30-jährigen Krieg entsteht 1721 ein Kollegiatsstift. Heute beherbergt es u.a. die Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt” (aus: Kloster Michaelstein, Verlag Janos Stecovics, 2018)   

Torhaus und Eingang zum Wirtschaftshof, rechts: Ordensregeln der Zisterzienser

Innenhof, Arkadengang, romanisches Kapitell im Kapitelsaal und der früher einzig beheizbare Raum im Kloster: das Kalefaktorium

Im Klostergarten

Stiftskirche St. Cyriakus  (Frose)

St. Cyriakus ist eine flach gedeckte Pfeilerbasilika ohne Krypta und stammt aus der Zeit um 1170.

“Die Stiftskirche “Sankt Cyriacus” in Frose wurde von Markgraf Gero um 950 als Benediktinerkloster gegründet. Sie ist dem heiligen Cyriakus, einem der 14 Nothelfer geweiht. Ab 961 war Frose, wie auch die Stiftskirche in Gernrode, ein Damenstift.
Im Jahre 1138 soll Frose zerstört worden sein. Deshalb wurde um 1170 mit dem Bau der heute noch existierenden spätromanischen Stiftskirche begonnen.
Der heutige ab 1170 geschaffene Bau gliedert sich in das Hauptschiff mit zwei Seitenschiffen, den Chor im Osten, das Mittelhaus und den wuchtigen Turmbau mit seinen Doppeltürmen auf der Westseite. Deren Bekrönung stammt aus der Zeit um 1250. Die neuromanische Ausstattung ist einheitlich und stammt von 1892. An der Stiftskirche Frose hat in den Jahren 1516 und 1517 der charismatische Thomas Münzer als Propst gewirkt. Müntzer, ein Zeitgenosse Martin Luthers, führte die aufständischen Bauern in den mitteldeutschen Bauernkrieg, der 1525 auf dem Schlachtberg bei Bad Frankenhausen mit einer verheerenden Niederlage für die Bauern endete” (aus: Romanikstraße, Geocach-Beschreibung des Kirchen-Bauwerkes mit den Koordinaten N 51°47’849 und E 011°22’391)

(v.k.)

Musik-geschrieben für die Ewigkeit

Musik für die Ewigkeit, zeitlos und unvergleichlich schön…

Musik ist die wohl wunderbarste Schöpfung des Menschen. Musik ist mehr als nur Träumen, Vergnügen, Hingabe oder Genuß. Sie gibt dem Menschen all das Gute zurück, was in ihm ist und was auf dieser Erde zurückbleiben wird. Denn es ist unbestreitbar, dass jeder von uns schon Musik gehört hat, bevor er sprechen gelernt hat. Der Gedanke, dass am Anfang das Geräusch des Windes, das Plätschern der Wellen, das Singen der Vögel, das Rauschen des Grases und das Rascheln des fallenden Laubs war, ist faszinierend. Erst dann, wenn der Mensch den Klang der Natur vernommen hat, kann er Worte daraus formen. Oder Musik erschaffen… (YAKURO).  Wenn dann ein Sänger wie der 1966 tödlich verunglückte  Fritz Wunderlich seine unvergessene Stimme in den Dienst dieser Musik stellt, kann man nur noch lauschen und die Welt um sich her vergessen…  

S i n f o n i s c h e s

Wolfgang Amadeus Mozart, KV339: “Laudate Dominum”/Bel Canto Choir Vilnius:

Wolfgang Amadeus Mozart, KV618, “Ave Verum Corpus”/Concordia Choir:

Wolfgang Amadeus Mozart: “Dona Nobis Pacem-Gib uns Frieden”/Bayerns Knabenchöre 1996:

Franz Schubert: Adagio Es-Dur Op. posth. 148 D. 897 “Notturno”:

Georg Friedrich Händel: Messias-Oratorium; “Er weidet seine Herde”/Regula Mühlemann:

Cesar Franck: FWV71-“Panis angelicus”/Sissel and The Tabernacle Choir:

J. G. Rheinberger: “Abendlied”/Stuttgarter Kantaten-Ensemble:

E. Humperdinck: “Abendsegen” aus der Oper Hänsel und Gretel/Elina Garanca & Anja Harteros:

Pourcell y Mauriat, P. Vilarroig: “I WILL FOLLOW HIM”/Director: Félix Redondo:


L i e d e r

Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski: “Ich bete an die Macht der Liebe”/Jay Alexander & Orchester der Kulturen unter der Leitung von Adrian Werum:

Franz Schubert: “Im Abendrot”/Fritz Wunderlich:

Johann F. A. Fleischmann: “Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein”/Rudolf Schock 1968:

Franz Schubert: “Schlafe, schlafe, holder, süßer Knabe”/Fritz Wunderlich:

Franz Schubert: “Des Baches Wiegenlied” aus: Die schöne Müllerin/Wunderlich/Giesen

Ralph Vaughan Williams: “The First Noël” (On This Winter’s Night)/Lady Antebellum:

(v.k.)

Harzreise 2020: Auch rund um den Brocken sterben die Wälder

28.6.- 03.7.2020

Start und Ziel für unseren einwöchigen Wanderurlaub ist Braunlage im Herzen das Harzes. Für uns eine Woche Entspannung und Durchatmen in einer Wanderregion par excellence: Denn: Mehr als 9.000km gut ausgeschilderte  Wanderwege durchziehen das bergige und oft schroffe Gelände im höchsten Mittelgebirge Norddeutschlands.

Wanderweg an der Kalten Bode zum Brocken, Blick zurück zum benachbarten Wurmberg (971m)

Direkt am Wege von Natur und Bergwelt mit ihren interessanten Landschaftsformen: Fast unendlich viele Ziele aus Geschichte und mittelalterlichem Bergbau, historischer Wasserwirtschaft, Städtebau, Handwerk und gelebter Tradition. In der Harz-Region wachsen seit 1990 die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wieder erfolgreich zusammen. Die einstigen Kolonnenwege an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Brocken und Wurmberg bis hin zur Bremke-Brücke vor Braunlage sind heut Wanderwege. Die vor 30 Jahren noch martialisch gerodeten Grenzstreifen sind mittlerweile durch die Natur wieder erfolgreich vereinnahmt worden.

Ehemaliger Patrouillenweg entlang der Bremke, dem einstigen Grenzfluß zwischen Ost und West

Im Zentrum des “Naturparks Harz” wird seit 1990 das Gebiet um den Brocken als “Nationalpark Harz” ausgewiesen. Der Nationalpark ist seit 2006 länderübergreifend installiert und umfaßt mit einer Fläche von 25.000 ha etwa ein Zehntel der Gesamtfläche des Harzes.

Blick über die Gebirgsrücken des mittleren Harzgebietes

“Genährt werden Mythen und Sagen von der Urwüchsigkeit und Magie der Natur. Dichte, dunkle Fichtenwälder, nebelumwobene Klippen und Gipfel- das ist die eine Seite des Harzes. Die andere: Lichtdurchflutetete Hochebenen, buntblühende Bergwiesen, leise plätschernde Bäche ud farbenfrohe Laubwälder. Das stark bewaldete und klippenreiche Gebiet des “Nationalpark Harz” rund um “Vater Brocken” ist ein einzigartiges Refugium und steht unter besonderem Schutz” (aus: Brocken-Tips, Sonderausgabe, Juni 2020)

Der Harz ist voller Highlights und scheint noch heute voller Geheimnisse. Kein Geheimnis ist dagegen, daß die Nadelwälder im Naturpark schwer angeschlagen oder- wie im Zentrum des Nationalparks- in großen Flächen bereits tot sind. Hier gibt es gebietsabhängig fast keine grünen Bäume mehr: Das Totholz dort wird vom Forstbetrieb nicht geborgen, da ein “natürlicher Urwald” ohne menschlichen Eingriff  entstehen soll. So der Anspruch.

Istzustand: Im Nationalpark um den “Vater Brocken”.

100- und 150-jährige Fichtenwälder wurden im Verlauf von zwei(!) extrem trockenen Jahren vernichtet! Hitzerekorde, Trockenheit, Krankheiten und Borkenkäferinvasionen waren die Totengräber. Eine traurige Bilanz, da Alternativen und diverse Konzepte zur  Wiederaufforstung der ehemaligen Monokulturflächen -auch mit Laubbaum-Setzlingen- mit großen Fragezeichen verbunden sind. Unsere Wälder stehen vor dem Kollaps, da Regenarmut und Dürre auch den Laubbäumen sichtbar zu schaffen macht. Die Beklemmung und Unsicherheit bei den Forstleuten ist nach unserem Eindruck mehr als spürbar, der seit Jahrzehnten vorangetriebene Waldumbau scheint an einem ktitischen Punkt angekommen. Dabei ist die von uns im Harz beobachtete Situation exemplarisch für das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz und nach Faktenlage auch für die meisten Waldgebiete Deitschlands.

Gespenstisch: Toter Wald Im Naturpark Harz.

Weinen hilft nicht. Die Frage ist: Wie geht es weiter? Drücken wir uns die Daumen, daß die die Brockenbahn in fernerer Zukunft wieder durch grünen Wald zum Gipfel schnaufen wird…

(v.k.)