Kategoriearchiv: Sehenswertes: Wege in die weite Welt

Das ist eine Kategorie, die eigentlich nicht zum Blog gehört. Sie enthält die  Links zu unseren Reisen in die große weite Welt, die wir ab 2021 unternommen haben und die -wie alle anderen auch- unter „REISEN UND -BERICHTE“ abgelegt sind. Also: Einfach anklicken!

image: land.nrw

Exkursion: Welterbe-Endeckungsreise im Harz

05.09.-.06.09.2026

Die vorletzte Busexkursion 2026 des Freiberger Fremdenverkehrsvereins e.V. in Kooperation mit „Sonnenschein-Reisen“ ist als Zweitagereise angelegt. Sie führt zu Standorten des Silber- und Eisenerzbergbaus und einigen UNESCO-Welterbestätten im Harz, speziell  

  • zum Kloster Walkenried
  • zur Silbergrube „Lautenthals Glück“ in Lautenthal
  • in die Welterbestadt Goslar mit der Kaiserpfalz
  • zur Eisenerzgrube Büchenberg bei Elbingerode 

Die Exkursion unter der programmatischen Leitung von Herrn Horst-Günther Hahmann umfaßt die Führungen im Kloster Walkenried und auf der Goslaer Kaiserpfalz sowie die Untertageführungen in der Silbergrube „Lautenthals Glück“ und in der Eisenerzgrube Büchenberg. Für die Busfahrt und die Übernachtung in Goslar zeichnet das Reisebüro verantwortlich.

♦ Im Kloster Walkenried

Im Jahr 1129 gründeten Zisterziensermönche das Kloster Walkenried am Rande des Südharzes. Sie betrieben Agrarwirtschaft, beteiligten sich maßgeblich an Bergbau und Verhüttung im Westharz und zeichneten sich durch ihre wassertechnischen Kenntnisse aus. Größe und Bautechnik der gotischen Klosteranlagen zeigen vom einstigen Wohlstand der Mönchsgemeinschaft.

Schon von Weitem fallen die beeindruckenden Reste der ehemaligen gotischen Klosterkirche ins Auge. Mit einer ursprünglichen Länge von rund 90 Metern vermittelt sie noch heute eine Vorstellung von den gewaltigen Dimensionen der einstigen Anlage

Der gut erhaltene Klösterkomplex neben den Ruinen seiner ehemaligen Klosterkirche

Die Freiberger sind stets aufmerksame Zuhörer (oben). Eine Besonderheit des Klosters Walkenried: Sein zweischiffiger gotischer Kreuzgang. In der Mitte wird das Kreuzrippengewölbe nochmals von schlanken Säulen mit Blattwerkkapitellen getragen 

♦ In der Silbergrube „Lautenthals Glück“   

Das Silberbergwerk „Lautenthals Glück“ im Ort Lautenthal zählt heute zu den ältesten noch befahrbaren Gruben des Oberharzes. Der Bergbau hier geht bis in das frühe 13. Jahrhundert zurück. Seine bedeutenden Silbererzfunde sorgten bis etwa Mitte des 16. Jahrhunderts für eine Blütezeit des Bergbaus und einen wirtschaftlichen Aufschwung. Im Jahre 1931 erfolgt die endgültige Schließung der Grube.

Der typische Besuch beginnt am übertägigen Grubenbahnhof mit der Grubeneinfahrt mittels elektrischer Grubenbahn durch den Tiefen-Sachsen-Stollen. Der Silberabbau kann in vier Sohlen besichtigt werden. Ein Alleinstellungsmerkmal von „Lautenthals Glück“ ist sein untertägiger Erztransport. Er wurde In der Vergangenheit über den Ernst-August-Stollen mit hölzernen Erzkähnen betrieben. Für die interessierten Besucher- also auch für uns- ist eine Fahrt über 110m mit einem dieser hölzernen Boote und in einem historischen Wasserlösungsstollen nutzbar… 

Die Einfahrt in den (ungefederten) Waggons 4. Klasse ist wahrhaftig kein Vergnügen. Die Ausführungen des jungen Bergführers vor Ort über Verantwortung, Berufsethos und Stolz der Bergleute allerdings schon!

Wer möchte? Natürlich haben sich die Mutigsten unserer Reisegruppe in die schaukelnden Erzkähne getraut und das Abenteuer des „Venedig unter Tage“ ausprobiert. Der Schiffsantrieb: Ein Zugseil über den Sitzenden, betrieben mit geballter Mannes- oder Frauenkraft. Also: kräftig ziehen! 

♦ In der Welterbe-Stadt Goslar: Führung durch die Kaiserpfalz

Nach kurzer Fahrt und Ankunft in Goslar stand es für jeden frei, noch eine Prise Welterbeluft in der Kaiserstadt Goslar zu schnuppern oder sich im Hotel „Der Achtermann“ gleich zur wohlverdienten Ruhe zu begeben. Von den meisten von uns wurde die erste Variante bevorzugt, siehe unten: 

Das Goslaer Nachtleben lädt zum Bummeln ein…

Am nächsten Tag: Kaiserwetter in der Kaiserpfalz!

Die Kaiserpfalz Goslar wurde zwischen 1040 und 1050 unter Heinrich III. errichtet und ist ein einzigartiges Denkmal weltlicher Baukunst. Und zugleich der besterhaltene Profanbau des 11. Jhd. nördlich der Alpen. Über 200 Jahre wurde hier auf Reichsversammlungen und Hoftagen deutsche Geschichte geschrieben:

Vor der Kaiserpfalz: Die Reiterstandbilder Kaiser Barbarossas und Wilhelm I. (oben rechts), Balustrade und  Ulrichskapelle (Mitte) und das Panorama des Gesamtgebäudes  

Nicht nur das großformatige Bilderprogramm des Akademieprofessors und Malers  Hermann Wislicenus zur mittelalterlichen Geschichte im Kaisersaal, sondern auch die Grablege des deutschen Kaisers Heinrich III. in der Pfalzkapelle St. Ulrich, der Goslaer Kaiserstuhl und die Museumsstücke im modernen Ausstellungsgewölbe sind Zeugnisse über und aus der vormittelalterlichen Kaiserzeit:      

Mehr als 68 Wandgemälde fanden im großen Kaisersaal ihren Platz

Die Pfalzkapelle, hier u.a. mit dem Herzen Heinrich III. unter dessen Grabplatte und dem Goslaer Kaiserstuhl, dem historischen und im Mittelalter genutzten Thron der deutschen Kaiser und Könige. Er wurde zwischen 1060 und 1080 für die Stiftskirche St. Simon und Judas („Goslarer Dom“) geschaffen

Museale Kleinodien im modernen Ausstellungsgewölbe

Vor unserer Weiterfahrt zur letzten Station unserer Bus-Exkursion blieb noch genügend Zeit zur Besichtigung der Goslaer Altstadt: 

Bei Kaiserwetter unterwegs im vorherbstlichen Goslar

♦ Besuch der Eisenerzgrube Büchenberg bei Elbingerode

Da auf der obigen Karte nicht mehr vermerkt: Elbingerode liegt ca. 45km südöstlich von Goslar.

Der Bergbau im Elbingeröder Revier reicht gut 1000 Jahre zurück, als erste Bodenschätze über Tagebaue abgebaut wurden. Ab Mitte des 18. Jahrhunderts wurden auch in der Eisenerzgrube Büchenberg Stollen aufgefahren, von denen ein Teil durch uns im Rahmen einer (sehr interessanten!) Führung besichtigt werden konnte. Der Erzabbau hier erfolgte bis 1970. Seit 1989 wird die Anlage für den Besucherbetrieb genutzt.

Angekommen an der letzten Reise-Etappe

Und immer ein Ohr für Probleme und sachkundige Hinweise: Unser Reiseleiter, Herr Hahmann (unten-rechts)

Vor der Einfahrt in die Erzmine erst einmal ein sehr ausführliches Kapitel „Eisenerzabbau“ und ein amüsantes Kapitel „Altenberger Erinnerungen“ durch den Grubenführer Ralf Selle in seiner Paradetracht

Einfahrt und Untertage-Vorführungen mit ausgesprochen gut präpariertem (!) technischem Gerät. Auf diesem Niveau sind andere Gruben nicht immer ausgerüstet, was sicher ein Verdienst der hier agierenden Vereinsmitglieder ist

Vor Ort und neben freigelegten Erzgängen 

Toller Abschluß in Büchenberg unter den Augen der heiligen Barbara (links): Das Zscherper-Essen, ein zünftiges Steigermahl im Berg mit Harzer Wurstspezialitäten, Käse, Gurken, Speck und (Stark-) Bier

PS: Eine gelungene und mehr als interessante Tour auf den Spuren des Welterbes.

Glückauf, 2026!

Quellen:
(1): „Entdecken Sie das UNESCO-Welterbe im Harz“, Stiftung Bergwerk Rammelsberg
(2): „Klosterort Walkenried: Kulturregion mit Welterbe“, Tourist-Information Walkenried
(3): Goslar: Die Kaiserpfalz: Vom Regierungssitz zum Welterbe, Faltblatt 2025
(4): Dr. Ursula Müller: „Kaiserpfalz Goslar“, Studio Volker Schadach, 1, Auflage 2022
Internet:
– https://www.welterbeimharz.de/welterbe-im-harz
– https://de.wikipedia.org/wiki/Erzgrube_B%C3%BCchenberg

(v.k.)

Unterwegs in den polnischen Masuren

10.08.-26.08.2026

Wir waren im August bei unseren polnischen Nachbarn zu Besuch. Genau genommen im Nordosten des Landes, südlich der heutigen Exklave Kaliningrad und nahe der polnischen Grenze zu Litauen und Weißrußland. Mit großer Neugier, vielen Fragen und mit Fahrrad und Auto. Wir waren zu Gast in den Masuren, dem südlichen Teil der ehemaligen Provinz Ostpreußen, das seit 1945 Bestandteil der polnischen Woiwodschaft Ermland/Masuren ist. Zu Gast in einem für uns noch unbekannten Land mit wechselvoller Geschichte, einem reichen Kulturerbe und oft unberührten Natur. Mit seiner Landschaft aus weiten Feldern, sanften Hügeln, glasklaren Flüssen, geheimnisvollen Wäldern und einer Landschaft mit mehr als 2.500 Seen. Mit lebendigen Hafenstädten wie Angersburg, Lötzen oder Mikolajki, mit Ordensburgen wie Allenstein und Rössel oder wie der Gutshof der Familie Lehndorff in Steinort…

Hier der Link zu unserem Masuren-Reisebericht:
(v.k.)

In Malta, dem Land des Johanniter Ritterordens

29.04.-06.05.2026

So in etwa könnte es ausgesehen haben, als sich im Mai 1565 die Formationen der Maltesischen Ordensritter vor ihren Befestigungsanlagen versammelten, um den Angriff des Osmanischen Sultans Süleyman zu erwarten. 1.000 Ritter  vom Sankt Johannis Spital zu Jerusalem (Johanniter) und 8.000 Verteidiger erwarteten vor dem Fort St. Elmo die Flotte mit 40.000 gut gerüsteten Osmanen, nachdem die Malteser Bevölkerung bereits in den wenigen befestigten Orten der Insel Zuflucht gefunden hatte.

Wir wollten mehr über diese Zeit und die nachfolgenden Geschehnisse auf der Insel Malta erfahren: Über die Geschichte des Johanniterordens und seine Festungen, den Palast des Großmeisters und die St. John`s Ordenskathedrale. Aber auch über die anderen Städte der kleinen Inselrepublik, seine Sehenswürdigkeiten und die Menschen auf den Inseln Malta & Gozo. Nach einem Jahr krankheitsbedingter Pause geht es also wieder einmal auf große Reise…     

Hier der Link zu unserem Malta-Reisebericht:
(v.k.)

Reise in das Land der griechischen Mythologie

26.10.-2.11.2024

…. Erst wenige Kilometer vor den Bergen des Parnass und oberhalb weiträumiger Olivenhaine eröffnet sich dem Besucher eine markante Landschaft: Ein steiler Hang mit dem Heiligtum und den Resten des antiken Delphi, der wichtigsten Orakelstätte Griechenlands. Der Zugang aus der Ebene ist nicht einfach. Der Gott Apollon soll bei seinen Reisen durch das Gebirge durch den Rauch aus einer Felsspalte auf den Ort des späteren Orakels aufmerksam geworden sein…

Delphi liegt an der Südküste Mittelgriechenlands vor dem Golf von Korinth. Der heilige Ort war im 6. Jahrhundert v. Chr. das religiöse Zentrum und das Symbol der Einheit der antiken griechischen Welt…

Hier der Link zu unserem Griechenland-Reisebericht:
(v.k.)

Auf Burgen und Schlössern der Loire

Frankreich 28.04.-09.05.2024

Vom Orléans bis Tours- von der Jungfrau von Orléans über die Königsstadt Chinon bis nach Fontevraud, einer der mächtigsten, mittelalterlichen Klosterlanlagen Europas. Hinter uns liegt eine interessante Entdeckungstour entlang der französischen Loire, dem längsten Fluß des Landes und dem letzten ungezähmten europäischen Strom, der mangels Tiefe für die moderne Schifffahrt ungeeignet ist. Inbegriffen ein straffes Besichtigungsprogramm in ausgewählten Städten, Châteaus, Festungen und königlichen Parkanlagen an der Loire und ihren Nebenflüssen. Dabei immer im Gepäck: Mittelalterliche Geschichte und Geschichten über Herrscherfiguren und bedeutende Persönlichkeiten der Renaissance, von denen man schon immer etwas mehr wissen wollte… :

(v.k.)

In den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE)

Emirates, 23.01.-30.01.2024

Hochmoderne Wolkenkratzer und atemberaubende architektonische Meisterwerke auf der einen, weitläufige Wüstenlandschaften und eine faszinierende Geschichte auf der anderen Seite. Dazu eine tiefe, aber tolerante Religiosität sowie zuvorkommende und  fleißige Menschen- all das gilt es bei unserer ersten Reise in die VAE-Golf-Staaten Abu Dhabi und Dubai zu entdecken.

Hier der Link zu unserer Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate 2024

(v.k.)

The „Rock“- Die Gefängnisinsel ALCATRAZ

Eine ganz spezielle Nachlese zur USA-Rundreise 2023

A  l  c  a  t  r  a  z

Krankenhäuser, Hotels, verlassene Burgen – es gibt Orte, die Besucher das Fürchten lehren. Einer der unheimlichsten Orte Amerikas ist die ehemalige Gefängnisinsel ALCATRAZ, nicht nur der einst furchtbaren Haftbedingungen wegen.

Die Insel liegt in der Bucht von San Francisco, etwas mehr als 2 Kilometer vom Festland entfernt. Sie ist 500 Meter lang und umfaßt eine Fläche von 85.000 Quadratmetern (9ha). Dabei ist ihre Lage inmitten der Bay mit herrlichem Blick auf die Skyline von San Francisco einzigartig. Rechter Hand die Oakland Bridge, linker Hand die Golden Gate Bridge und im Norden der Blick nach Sausalito.

Die Bucht von San Francisco und auch Alcatraz waren 2023 eines unserer Rundreise-Ziele in den Südwesten der Vereinigten Staaten. Hier der Link…

(v.k.)

Es geht wieder auf große Reise….

Juli, 2023

Eine Boeing 777 der American Airlines auf dem Hangar

Wir sind wieder einmal auf großer Reise….und wieder einmal sehr weit weg von Old Germany.
Mehr als 10.000 Flugkilometer bei einer Zeitverschiebung von 9 Stunden liegen bekanntlich zwischen Frankfurt/M. und Los Angeles an der Westküste der Vereinigten Staaten von Amerika. Hier in L.A. beginnt unsere Rundreise in den amerikanischen SÜDWESTEN.

Näheres und sicher Interessantes aus 4 USA-Bundesstaaten (California, Nevada, Utah und Arizona), aus 5 Nationalparks (Yosemite, Joshua Tree, Zion, Bryce Canion und Grand Canyon, aus mehreren Großstädten wie LA, San Francisco, Las Vegas, Palm Springs und Phoenix, aus der Mojave-Wüste mit dem Tal des Todes, vom Monument Valley sowie aus dem Reservat der Navajo-Indianer sind in einem bildreichen Bericht zusammengefaßt.

 Hier an dieser Stelle der Link…

(v.k.)

In Island

Island 24.06.-03.07.2022

Hinein in meine Überlegungen zum Konzept des Island-Reiseberichts platzt die Nachricht, daß am 03.08. der Vulkan Fagradalsfjall nahe Reykjavik ausgebrochen ist. Nach einer angekündigten Edbebenserie sprudelt aus einem 300m langen Bergriß glühend heiße Lava aus dem Inneren der Erde. Ein Ereignis im Land der Naturgewalten, der rauen Insel aus Feuer und Eis, das mittlerweile zum fast Alltäglichen gehört…

Hier der Link zu unserer Island-Reise 2022

Mit dem Ausbruch der Naturgewalten ist auf Island jederzeit zu rechnen…

image: pixabay

(v.k.)

Städtereise nach Madrid, Toledo und dem Escorial

26.03.- 03.04.2022

Hier die Links zu unserer Städtereise im Hochland von Kastilien und in die berühmten Gemäldegalerien von Madrid:

Eine Individualreise ohne eigenes Auto, dafür jedoch mit pünktlichen spanischen Verkehrsgesellschaften: Dem Flugunternehmen IBERIA, dem Bahnbetreiber Renfe, der innerstädtischen Metro und diversen Regionalbussen. Und schließlich den luftigen Reisebussen der HopOn-HopOff City-Tour… Unsere Ziele: Madrid, Toledo und der königliche Klosterpalast El Escorial.

Und nicht zu vergessen die Gemäldegalerien des Prado, der Sammlung Thyssen-Bornemisza und der Reina Sofia. Von „langer Hand“ und in diverser Fleißarbeit vorbereitet und nun endlich umgesetzt…

Von oben nach unten im Panorama: Madrid, Toledo und das El Escorial

(v.k.)