Im April, 2025
Glaubt man einem deutschen Sprichwort,
„…hat alles auf Erden seine Zeit. Frühling und Winter, Freude und Leid“.
Da scheint etwas dran zu sein, auch wenn es bzgl. Freude und Leid an dieser Stelle sehr persönlich wird:

Als geduldiger Patient auf Station 4 der Klinik für Urologie
Nach der (lange geplanten) radikalen Prostatektomie durch Prof. Dr. Fröhner im Chemnitzer Bethanien-Krankenhaus sind viele Monate des Grübelns und der quälenden Ungewißheit für mich erst einmal vorbei. Trotz regelmäßiger Vorsorgeuntersuchungen zu spät entdeckt und nach schier endlosen Voruntersuchungen (mpMRT, BIOPSIE, CT, Skelettszintigrafie) nun endlich unter`s Messer… Die Operation ist gut verlaufen und für die Genesung danach habe ich mir die Natur und die Zeit als Verbündete ausgewählt. Sie beide und auch die Nachfolge-Reha in der Vogtland-Klinik Bad Elster werden mir (hoffentlich) helfen, alle Verwundungen zu heilen…
Aber: Eine aggressive Tumorerkrankung endet nicht wie ein Satz mit einem Punkt, mehr mit einem Fragezeichen. In meinem Fall wird mich die überstandene Krebs-OP noch sehr lange begleiten und ihren Tribut fordern. Ängste und Unsicherheiten bleiben sicher ein Leben lang. Die Krankheit wird mich verändern, sie wird mein Tun und Lassen beeinflussen und an meinen Kräften zehren. Eine Nachfolgetherapie (Erweiterte Hormonbehandlung) wird bereits im Juli dieses Jahres beginnen…
Ein sehr persönliches Kapitel, das in dieser Form nicht eingeplant war. Doch ich bin optimistisch und schaue nach vorn. Und zwar genau dorthin, wo uneingeschränkt eine meiner Maximen gilt:
HINFALLEN— AUFSTEHEN— KRÖNCHEN RICHTEN—WEITERGEHEN…!
https://www.volkerkliem.de/lebensmaxime/
Image: Pixabay
(v.k.)