Homepage Volker Kliem https://www.volkerkliem.de Herzlich willkommen! Sun, 06 Sep 2020 17:18:42 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.5.1 https://www.volkerkliem.de/wp-content/uploads/cropped-P1000296-32x32.jpg Homepage Volker Kliem https://www.volkerkliem.de 32 32 Gotische Skulpturen in Sachsen https://www.volkerkliem.de/gotische-skulpturen-in-sachsen/ https://www.volkerkliem.de/gotische-skulpturen-in-sachsen/#respond Sat, 05 Sep 2020 17:16:00 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=72058 04.09.2020 “Die größte Kollektion mittelalterlicher Skulpturen wird seit 2009 im Rahmen einer Kooperation zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Kunstsammlungen Chemnitz im dortigen Schloßbergmuseum präsentiert. Die gemeinsame Ausstellung enthält die besten Stücke der Skulpturensammlung aus Dresden und des Schloßbergmuseums Chemnitz. Darunter sind unter anderem das berühmte Heilige Grab aus der Jakobikirche in Chemnitz und […]

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04.09.2020

Kirche und die erhaltenen Flügel des einstigen Chemnitzer Benediktiner-Klosters sind heute Sitz des stadtgeschichtlichen Museums (Schloßbergmuseum)

“Die größte Kollektion mittelalterlicher Skulpturen wird seit 2009 im Rahmen einer Kooperation zwischen den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden und den Kunstsammlungen Chemnitz im dortigen Schloßbergmuseum präsentiert.
Die gemeinsame Ausstellung enthält die besten Stücke der Skulpturensammlung aus Dresden und des Schloßbergmuseums Chemnitz. Darunter sind unter anderem das berühmte Heilige Grab aus der Jakobikirche in Chemnitz und die Madonna des Meisters H.W. aus Waldkirchen. Die Vereinigung der beiden historischen Sammlungen ermöglicht in der eigens dafür geschaffenen Präsentation im Schloßbergmuseum einen einzigartigen Überblick über die in kostbaren Farben gefaßte gotische Schnitzkunst Sachsens” (aus: Flyer der Kunstsammlungen Chemnitz)

 

Die Ausstellungs-Exponate sind in den rekonstruierten Klosterräumen des Erdgeschosses (Kreuzgang, Refektorium, Kapitelsaal und Parlatorium) untergebracht. Ein großer Teil der Werke davon sind Dauerleihgaben aus sächsischen Kirchen und Gemeinden.

Zu den Ausstellungsräumen

Uns erwarten einzigartige Kunstwerke mittelalterlicher sakraler Schnitzkunst und der Tafelmalerei, einige davon möchte ich vorstellen:












 

(v.k.)

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Chemnitzer Schloßberg-Impressionen https://www.volkerkliem.de/chemnitzer-schlossberg-impressionen/ https://www.volkerkliem.de/chemnitzer-schlossberg-impressionen/#respond Fri, 04 Sep 2020 09:27:24 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=72038 03.09.2020 “Um 1135 ließ Kaiser Lothar III. auf einem Höhenzug über dem Chemnitz-Fluß ein Benediktinerkloster errichten, das bis in die Jahre der Reformation bestand. Seine erhalten gebliebene Gebäudesubstanz entstammt verschiedenen Bauphasen: Die romanische Südapsis gehört noch zum Gründungsbau (um 1150), der frühgotische Ostflügel zum wohl ältesten steinernen Klostergebäude (1275). Der Südflügel und die Kirche sind […]

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03.09.2020

Um 1135 ließ Kaiser Lothar III. auf einem Höhenzug über dem Chemnitz-Fluß ein Benediktinerkloster errichten, das bis in die Jahre der Reformation bestand. Seine erhalten gebliebene Gebäudesubstanz entstammt verschiedenen Bauphasen: Die romanische Südapsis gehört noch zum Gründungsbau (um 1150), der frühgotische Ostflügel zum wohl ältesten steinernen Klostergebäude (1275). Der Südflügel und die Kirche sind Bestandteile der spätgotischen Bauphase unter den beiden letzten Äbten Heinrich von Schleinitz und Hilarius von Rehburg (1483-1539).

Kurfürst Moritz von Sachsen ließ die repräsentative Klosteranlage in den Jahren 1548/49 zu einer Sommerresidenz in den Formen der Renaissance umbauen. Nach der Verwüstung der Gebäude im Dreißigjährigen Krieg und den Umnutzungen und Abbrüchen im 19. und 20. Jahrhundert blieben nur die Kirche und zwei Flügel der ehemaligen Klausur erhalten. Nach umfangreichen Sanierungen in der Neuzeit beherbergt der Schloßkomplex heute das stadtgeschichtliche Museum (Schloßbergmuseum), welches Bestandteil der Kunstsammlungen Chemnitz ist” (aus: Das Museum für Stadtgeschichte/Freundeskreis Schloßbergmusum Chemnitz e.V.)

Klosterkirche und Flügel der ehemaligen Klausur

Mit Gründung des Benediktinerklosters im 12. Jahrhundert erfolgte von diesem Ort aus auch die Gründung der Stadt Chemnitz. Die um den ehemaligen Schloßberg gelegenen schmucken Fachwerkhäuser und die einzigartige Aussicht auf den nahe gelegenen Schloßteich gehören sicher zu den Besonderheiten und ausgewiesenen Schönheiten der Stadt:

Fachwerkhäuser am steilen Aufgang zum Schloßberg

Zum Entspannen und Verweilen: Spätsommerwetter am Schloßteich

(v.k.)

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Hermann Hesse: “Kennst du das auch?” https://www.volkerkliem.de/hermann-hesse-kennst-du-das-auch/ https://www.volkerkliem.de/hermann-hesse-kennst-du-das-auch/#respond Sun, 23 Aug 2020 17:56:58 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=72027 Kennst du das auch Kennst du das auch, daß manchesmal Inmitten einer lauten Lust, Bei einem Fest, in einem frohen Saal, Du plötzlich schweigen und hinweggehn mußt? Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf Wie Einer, den ein plötzlich Herzweh traf; Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch, Du weinst, weinst ohne Halt – […]

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Kennst du das auch

Kennst du das auch, daß manchesmal
Inmitten einer lauten Lust,
Bei einem Fest, in einem frohen Saal,
Du plötzlich schweigen und hinweggehn mußt?
Dann legst du dich aufs Lager ohne Schlaf
Wie Einer, den ein plötzlich Herzweh traf;
Lust und Gelächter ist verstiebt wie Rauch,
Du weinst, weinst ohne Halt – Kennst du das auch?

November 1901

(v.k.)

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Buchtip: “Das Lied des Lebens” https://www.volkerkliem.de/buchtip-das-lied-des-lebens/ https://www.volkerkliem.de/buchtip-das-lied-des-lebens/#respond Sun, 23 Aug 2020 17:05:01 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=72023 Buch-Lesetip: Hermann Hesse: “Das Lied des Lebens”, Suhrkamp-Verlag, Frankfurt 2000

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Buch-Lesetip:

Hermann Hesse: “Das Lied des Lebens”, Suhrkamp-Verlag, Frankfurt 2000

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Königsorte an der Straße der Romanik (3) https://www.volkerkliem.de/koenigsorte-an-der-strasse-der-romanik-3/ https://www.volkerkliem.de/koenigsorte-an-der-strasse-der-romanik-3/#respond Sun, 26 Jul 2020 14:09:50 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=71973 03.07.2020 R o m a n,  R o m a n i k,  R o m a n t i k. . . Kann eine Straße der Romanik romantisch sein? Und ob! Als Reiseweg an sich, der den Ort A mit Ort B verbindet, sicher weniger. Dafür jedoch die Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Bauten und Städte, die […]

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03.07.2020

R o m a n,  R o m a n i k,  R o m a n t i k. . .

Kann eine Straße der Romanik romantisch sein? Und ob! Als Reiseweg an sich, der den Ort A mit Ort B verbindet, sicher weniger. Dafür jedoch die Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Bauten und Städte, die seinen Verlauf säumen! Die gute Nachricht: Es gibt genau so eine Straße in Sachsen-Anhalt, die einen unschätzbaren Reichtum an mittelalterlichen Baudenkmälern verbindet. Die allesamt aus der Zeit-Epoche zwischen 950 und 1250 u.Z. stammen und in vielen Teilen erstaunlich gut erhalten sind. Klöster, Burgen, Dome und Kirchen sind die Zeitzeugen auf dieser Route. Und die Magnete für die in Stein gewordene Geschichte des Mittelalters…

Die Romanische Straße in Form einer “8” mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Schnittpunkt. Auf einer Länge von mehr als 1000km verbindet sie 88 romanische Bauwerke in 73 Orten. Diese sind eng verknüpft mit der Geschichte der Ottonen und der Königserhebung Heinrichs I. Seit 2007 ist diese Straße ein Teil der Europäischen Kulturroute TRANS-ROMANICA, die europäische Regionen in acht Ländern verbindet.”

Nach den Königspfalzen in Allstedt und Memleben in Teil(2) sollen heut zwei weitere Ziele auf der Straße der Romanik vorgestellt werden. Unsere Zielorte liegen in der nördlichen Vorharz-Region von Sachsen-Anhalt.


Unterwegs zum Kloster Michaelstein und zur Stiftskirche St. Cyriakus im Nordharz

Kloster Michaelstein

Die in der Nähe von Blankenburg/Harz liegende ehemalige Zisterzienserabtei Michaelstein wurde 1146 gegründet. Sie fasziniert durch das Zusammenspiel von gut erhaltenen Klausurräumen mit romanischen und gotischen Architekturelementen, stetig grünen Klostergärten und einer modernen Musikausstellung “Klang-Zeit-Raum-dem Geheimnis der Musik auf der Spur”. Das Gros der ehemaligen Klostergebäude und Wirtschaftsanlagen (Torhaus, Wirtschaftshof, Refektorium, Kreuzgang, Kapitelsaal, Kräutergarten, Fischzuchtteiche usw.) befindet sich nach unserer Einschätzung in einem erstaunlich guten Zustand, so daß sich ein Besuch der Anlage in jedem Fall lohnt!

Kreuzhof: Blick in den Lesegang

“In der Stiftungsurkunde von 1146 bezeichnete sich die Äbtissin Beatrix II. von Quedlinburg als Gründerin des Klosters. Aus der Bestätigungsurkunde Papst Eugens III. von 1152 stammt die erste eindeutige Erwähnung eines Zisterzienserkonvents. Aus dem anfänglich beschwerlichen Leben entwickelte sich eine wirtschaftlich erfolgreiche Abtei. Schenkungen, die gelobte Armut sowie das von Arbeit und strenger Eigenwirtschaft bestimmte Leben erhöhten den klösterlichen Besitz bis zum Ende des 12. Jahrhunderts auf etwa 500 Hufen (ca. 3500 ha), hundert Jahre später auf etwa 700 Hufen. In alten Karten sind z.B. die Bezeichnungen von Mühlen, Weinberg, Hopfen- und Obstgärten zu finden. 1525 ereilte Michaelstein das gleiche Schicksal wie viele andere Klöster seiner Zeit auch. Am 10.Mai überfielen, plünderten und zerstörten aufständische Bauern die Klostergebäude teilweise. Sie zerstörten nicht die Klosterkirche, aber Bildnisse und Darstellungen. Nach Einführung der Reformation 1543 wird Michaelstein protestantische Klosterschule. Nach Wiederaufnahme des Klosterbetriebs durch die Zisterzienser im 30-jährigen Krieg entsteht 1721 ein Kollegiatsstift. Heute beherbergt es u.a. die Landesmusikakademie Sachsen-Anhalt” (aus: Kloster Michaelstein, Verlag Janos Stecovics, 2018)   

Torhaus und Eingang zum Wirtschaftshof, rechts: Ordensregeln der Zisterzienser

Innenhof, Arkadengang, romanisches Kapitell im Kapitelsaal und der früher einzig beheizbare Raum im Kloster: das Kalefaktorium

Im Klostergarten

Stiftskirche St. Cyriakus  (Frose)

St. Cyriakus ist eine flach gedeckte Pfeilerbasilika ohne Krypta und stammt aus der Zeit um 1170.

“Die Stiftskirche “Sankt Cyriacus” in Frose wurde von Markgraf Gero um 950 als Benediktinerkloster gegründet. Sie ist dem heiligen Cyriakus, einem der 14 Nothelfer geweiht. Ab 961 war Frose, wie auch die Stiftskirche in Gernrode, ein Damenstift.
Im Jahre 1138 soll Frose zerstört worden sein. Deshalb wurde um 1170 mit dem Bau der heute noch existierenden spätromanischen Stiftskirche begonnen.
Der heutige ab 1170 geschaffene Bau gliedert sich in das Hauptschiff mit zwei Seitenschiffen, den Chor im Osten, das Mittelhaus und den wuchtigen Turmbau mit seinen Doppeltürmen auf der Westseite. Deren Bekrönung stammt aus der Zeit um 1250. Die neuromanische Ausstattung ist einheitlich und stammt von 1892. An der Stiftskirche Frose hat in den Jahren 1516 und 1517 der charismatische Thomas Münzer als Propst gewirkt. Müntzer, ein Zeitgenosse Martin Luthers, führte die aufständischen Bauern in den mitteldeutschen Bauernkrieg, der 1525 auf dem Schlachtberg bei Bad Frankenhausen mit einer verheerenden Niederlage für die Bauern endete” (aus: Romanikstraße, Geocach-Beschreibung des Kirchen-Bauwerkes mit den Koordinaten N 51°47’849 und E 011°22’391)

(v.k.)

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Musik-geschrieben für die Ewigkeit https://www.volkerkliem.de/musik-geschrieben-fuer-die-ewigkeit/ https://www.volkerkliem.de/musik-geschrieben-fuer-die-ewigkeit/#respond Sat, 25 Jul 2020 09:47:21 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=71943 Musik für die Ewigkeit, zeitlos und unvergleichlich schön… Musik ist die wohl wunderbarste Schöpfung des Menschen. Musik ist mehr als nur Träumen, Vergnügen, Hingabe oder Genuß. Sie gibt dem Menschen all das Gute zurück, was in ihm ist und was auf dieser Erde zurückbleiben wird. Denn es ist unbestreitbar, dass jeder von uns schon Musik […]

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Musik für die Ewigkeit, zeitlos und unvergleichlich schön…

Musik ist die wohl wunderbarste Schöpfung des Menschen. Musik ist mehr als nur Träumen, Vergnügen, Hingabe oder Genuß. Sie gibt dem Menschen all das Gute zurück, was in ihm ist und was auf dieser Erde zurückbleiben wird. Denn es ist unbestreitbar, dass jeder von uns schon Musik gehört hat, bevor er sprechen gelernt hat. Der Gedanke, dass am Anfang das Geräusch des Windes, das Plätschern der Wellen, das Singen der Vögel, das Rauschen des Grases und das Rascheln des fallenden Laubs war, ist faszinierend. Erst dann, wenn der Mensch den Klang der Natur vernommen hat, kann er Worte daraus formen. Oder Musik erschaffen… (YAKURO).  Wenn dann ein Sänger wie der 1966 tödlich verunglückte  Fritz Wunderlich seine unvergessene Stimme in den Dienst dieser Musik stellt, kann man nur noch lauschen und die Welt um sich her vergessen…  

S i n f o n i s c h e s

Wolfgang Amadeus Mozart, KV339: “Laudate Dominum”/Bel Canto Choir Vilnius:

Wolfgang Amadeus Mozart, KV618, “Ave Verum Corpus”/Concordia Choir:

Wolfgang Amadeus Mozart: “Dona Nobis Pacem-Gib uns Frieden”/Bayerns Knabenchöre 1996:

Franz Schubert: Adagio Es-Dur Op. posth. 148 D. 897 “Notturno”:

Georg Friedrich Händel: Messias-Oratorium; “Er weidet seine Herde”/Regula Mühlemann:

Cesar Franck: FWV71-“Panis angelicus”/Sissel and The Tabernacle Choir:

J. G. Rheinberger: “Abendlied”/Stuttgarter Kantaten-Ensemble:

E. Humperdinck: “Abendsegen” aus der Oper Hänsel und Gretel/Elina Garanca & Anja Harteros:

Pourcell y Mauriat, P. Vilarroig: “I WILL FOLLOW HIM”/Director: Félix Redondo:


L i e d e r

Dmitri Stepanowitsch Bortnjanski: “Ich bete an die Macht der Liebe”/Jay Alexander & Orchester der Kulturen unter der Leitung von Adrian Werum:

Franz Schubert: “Im Abendrot”/Fritz Wunderlich:

Johann F. A. Fleischmann: “Schlafe, mein Prinzchen, schlaf ein”/Rudolf Schock 1968:

Franz Schubert: “Schlafe, schlafe, holder, süßer Knabe”/Fritz Wunderlich:

Franz Schubert: “Des Baches Wiegenlied” aus: Die schöne Müllerin/Wunderlich/Giesen

Ralph Vaughan Williams: “The First Noël” (On This Winter’s Night)/Lady Antebellum:

(v.k.)

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Harzreise 2020: Auch rund um den Brocken sterben die Wälder https://www.volkerkliem.de/harzreise-2020-auch-rund-um-den-brocken-sterben-die-waelder/ https://www.volkerkliem.de/harzreise-2020-auch-rund-um-den-brocken-sterben-die-waelder/#comments Thu, 09 Jul 2020 12:41:17 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=71907 28.6.- 03.7.2020 Start und Ziel für unseren einwöchigen Wanderurlaub ist Braunlage im Herzen das Harzes. Für uns eine Woche Entspannung und Durchatmen in einer Wanderregion par excellence: Denn: Mehr als 9.000km gut ausgeschilderte  Wanderwege durchziehen das bergige und oft schroffe Gelände im höchsten Mittelgebirge Norddeutschlands. Direkt am Wege von Natur und Bergwelt mit ihren interessanten […]

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28.6.- 03.7.2020

Start und Ziel für unseren einwöchigen Wanderurlaub ist Braunlage im Herzen das Harzes. Für uns eine Woche Entspannung und Durchatmen in einer Wanderregion par excellence: Denn: Mehr als 9.000km gut ausgeschilderte  Wanderwege durchziehen das bergige und oft schroffe Gelände im höchsten Mittelgebirge Norddeutschlands.

Wanderweg an der Kalten Bode zum Brocken, Blick zurück zum benachbarten Wurmberg (971m)

Direkt am Wege von Natur und Bergwelt mit ihren interessanten Landschaftsformen: Fast unendlich viele Ziele aus Geschichte und mittelalterlichem Bergbau, historischer Wasserwirtschaft, Städtebau, Handwerk und gelebter Tradition. In der Harz-Region wachsen seit 1990 die Länder Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wieder erfolgreich zusammen. Die einstigen Kolonnenwege an der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Brocken und Wurmberg bis hin zur Bremke-Brücke vor Braunlage sind heut Wanderwege. Die vor 30 Jahren noch martialisch gerodeten Grenzstreifen sind mittlerweile durch die Natur wieder erfolgreich vereinnahmt worden.

Ehemaliger Patrouillenweg entlang der Bremke, dem einstigen Grenzfluß zwischen Ost und West

Im Zentrum des “Naturparks Harz” wird seit 1990 das Gebiet um den Brocken als “Nationalpark Harz” ausgewiesen. Der Nationalpark ist seit 2006 länderübergreifend installiert und umfaßt mit einer Fläche von 25.000 ha etwa ein Zehntel der Gesamtfläche des Harzes.

Blick über die Gebirgsrücken des mittleren Harzgebietes

“Genährt werden Mythen und Sagen von der Urwüchsigkeit und Magie der Natur. Dichte, dunkle Fichtenwälder, nebelumwobene Klippen und Gipfel- das ist die eine Seite des Harzes. Die andere: Lichtdurchflutetete Hochebenen, buntblühende Bergwiesen, leise plätschernde Bäche ud farbenfrohe Laubwälder. Das stark bewaldete und klippenreiche Gebiet des “Nationalpark Harz” rund um “Vater Brocken” ist ein einzigartiges Refugium und steht unter besonderem Schutz” (aus: Brocken-Tips, Sonderausgabe, Juni 2020)

Der Harz ist voller Highlights und scheint noch heute voller Geheimnisse. Kein Geheimnis ist dagegen, daß die Nadelwälder im Naturpark schwer angeschlagen oder- wie im Zentrum des Nationalparks- in großen Flächen bereits tot sind. Hier gibt es gebietsabhängig fast keine grünen Bäume mehr: Das Totholz dort wird vom Forstbetrieb nicht geborgen, da ein “natürlicher Urwald” ohne menschlichen Eingriff  entstehen soll. So der Anspruch.

Istzustand: Im Nationalpark um den “Vater Brocken”.

100- und 150-jährige Fichtenwälder wurden im Verlauf von zwei(!) extrem trockenen Jahren vernichtet! Hitzerekorde, Trockenheit, Krankheiten und Borkenkäferinvasionen waren die Totengräber. Eine traurige Bilanz, da Alternativen und diverse Konzepte zur  Wiederaufforstung der ehemaligen Monokulturflächen -auch mit Laubbaum-Setzlingen- mit großen Fragezeichen verbunden sind. Unsere Wälder stehen vor dem Kollaps, da Regenarmut und Dürre auch den Laubbäumen sichtbar zu schaffen macht. Die Beklemmung und Unsicherheit bei den Forstleuten ist nach unserem Eindruck mehr als spürbar, der seit Jahrzehnten vorangetriebene Waldumbau scheint an einem ktitischen Punkt angekommen. Dabei ist die von uns im Harz beobachtete Situation exemplarisch für das Erzgebirge, die Sächsische Schweiz und nach Faktenlage auch für die meisten Waldgebiete Deitschlands.

Gespenstisch: Toter Wald Im Naturpark Harz.

Weinen hilft nicht. Die Frage ist: Wie geht es weiter? Drücken wir uns die Daumen, daß die die Brockenbahn in fernerer Zukunft wieder durch grünen Wald zum Gipfel schnaufen wird…

(v.k.)

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Königsorte an der Straße der Romanik (2) https://www.volkerkliem.de/koenigsorte-an-der-strasse-der-romanik-2/ https://www.volkerkliem.de/koenigsorte-an-der-strasse-der-romanik-2/#respond Fri, 26 Jun 2020 13:34:35 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=71830 13.06.2020 R o m a n,  R o m a n i k,  R o m a n t i k. . . Kann eine Straße der Romanik romantisch sein? Und ob! Als Reiseweg an sich, der den Ort A mit Ort B verbindet, sicher weniger. Dafür jedoch die Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Bauten und Städte, die […]

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13.06.2020

R o m a n,  R o m a n i k,  R o m a n t i k. . .

Kann eine Straße der Romanik romantisch sein? Und ob! Als Reiseweg an sich, der den Ort A mit Ort B verbindet, sicher weniger. Dafür jedoch die Sehenswürdigkeiten, Denkmäler, Bauten und Städte, die seinen Verlauf säumen! Die gute Nachricht: Es gibt genau so eine Straße in Sachsen-Anhalt, die einen unschätzbaren Reichtum an mittelalterlichen Baudenkmälern verbindet. Die allesamt aus der Zeit-Epoche zwischen 950 und 1250 u.Z. stammen und in vielen Teilen erstaunlich gut erhalten sind. Klöster, Burgen, Dome und Kirchen sind die Zeitzeugen auf dieser Route. Und die Magnete für die in Stein gewordene Geschichte des Mittelalters…

Die Romanische Straße in Form einer “8” mit der Landeshauptstadt Magdeburg als Schnittpunkt. Auf einer Länge von mehr als 1000km verbindet sie 88 romanische Bauwerke in 73 Orten. Diese sind eng verknüpft mit der Geschichte der Ottonen und der Königserhebung Heinrichs I. Seit 2007 ist diese Straße ein Teil der Europäischen Kulturroute TRANS-ROMANICA, die europäische Regionen in acht Ländern verbindet.”

Nach Quedlinburg, Gernrode und Ballenstedt in Teil(1) sollen heut zwei weitere Ziele auf der Straße der Romanik vorgestellt werden:


Unterwegs zu zwei Kaiserpfalzen in Sachsen-Anhalt: Die Pfalzen Allstedt und Memleben

Allstedt: Kaiserpfalz, Schloß und Reformationsstätte

Auf einem Bergrücken vor Allstedt thront die imposante Burg- und Schloßanlage

Unsere Zielorte Allstedt und Memleben liegen in der südlichen Vorharz-Region von Sachsen-Anhalt.

“Als Alstediburg erstmals im Hersfelder Zehntverzeichnis Ende des 9. Jahrhunderts erwähnt, ist Allstedt eine der wichtigsten Pfalzen der umherziehenden mittelalterlichen Könige. Fast alle deutschen Könige und Kaiser sind hier zu Gast. Reichsversammlungen, Reichstage und die Erwähnung im Sachsenspiegel des Eike von Repkow zeugen von der Bedeutung der Pfalz. Nach Ausbau der Anlage im Spätmittelalter zur Wehrburg erfolgt im 16. Jhd. durch Kurfürst Friedrich der Weise der Ausbau zum Renaisassance-Schloß. Bedeutung erlangt Allstedt weiterhin durch den Theologen und Reformator Thomas Müntzer, der hier als Pfarrer wirkt und am 13. Juli 1524 seine berühmte Fürstenpredigt hält” (aus: Burg & Schloß Allstedt- Informationsbroschüre).

Im Inneren der Burganlage, daneben Zeittafel und der Allstedter Wigberti-Turm, in dem Müntzer gewohnt haben soll.

Kloster und Kaiserpfalz Memleben

“Von Otto dem Großen (912-973)  bis Heinrich II. (973-1024) kam eine ganze Herrscherdynastie in die ottonische Kaiserpfalz nach Memleben. Hier prägten die Mächtigen des Reiches die Geschichte von Kloster und Region. Kaiser Otto II. und seine byzantinische Gattin Theophanu gründeten hier ein berühmtes Benediktinerkloster. Der Ort ist seitdem Schauplatz erlebbarer Geschichte, das Herz Ottos des Großen (Otto I.) liegt in Memleben begraben. In unmittelbarer Nachbarschaft des gut erhaltenen Klosters liegen weitere imposante Reste zweier Klosteranlagen: Eine ottonische Monumentalkirche aus dem 10. Jhd. als auch die Ruine der frühgotischen Marienkirche aus der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts. Höhepunkt hier ist die spätromanische Krypta des jüngeren Kirchenbaus im Originalzustand (!)” (aus: Königsorte: Museum und Memorialort Memleben).

Ruinen der romanischen Kirchenanlagen

Im Inneren der spätromanischen Krypta

(v.k.)

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Unterwegs im Osterzgebirge (6) https://www.volkerkliem.de/unterwegs-im-osterzgebirge-6/ https://www.volkerkliem.de/unterwegs-im-osterzgebirge-6/#respond Thu, 25 Jun 2020 15:35:10 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=71786 Nach Tour5 hier die Bilder und Impressionen einer weiteren Erzgebirgs-Rundwanderung. Dazu in unserem Gepäck: Die Anregungen aus dem “Sächsischen Wanderkalender 2020“.  11.06.2020 Rundwanderung von Altenberg zu den historischen Bergwerksanlagen, zu Geisingberg, Pinge und den Galgenteichen (Streckenlänge/Wanderzeit: 13.2km/4h) “Der Kamm des Osterzgebirges mit seinem rauhen Klima und den undurchdringlichen Urwäldern war für die Menschen lange Zeit […]

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Nach Tour5 hier die Bilder und Impressionen einer weiteren Erzgebirgs-Rundwanderung. Dazu in unserem Gepäck: Die Anregungen aus dem “Sächsischen Wanderkalender 2020“. 


11.06.2020

Rundwanderung von Altenberg zu den historischen Bergwerksanlagen, zu Geisingberg, Pinge und den Galgenteichen (Streckenlänge/Wanderzeit: 13.2km/4h)

“Der Kamm des Osterzgebirges mit seinem rauhen Klima und den undurchdringlichen Urwäldern war für die Menschen lange Zeit eine natürliche, unpassierbare Grenze zwischen Böhmen und der Markgrafschaft Meißen. Die Funde von Erzen (Zinn, Silber und auch Gold) machten das Gebirge für den Menschen interessant und man begann von böhmischer Seite her mit der Besiedlung. Die Entdecker des Altenberger Erzvorkommens sollen Köhler gewesen sein. Unter ihren Feuerstätten fanden Sie geschmolzenes Zinn. Diese Nachricht verbreitete sich rasch und lockte Bergleute aus Nah und Fern an. Aus den Köhlerniederlassungen wuchs der Bergarbeiterort am “Alten Berge”. Bereits 1451 erhielt Altenberg das Stadtrecht. Der Bergbau wuchs rasch, wobei die Ausbeutung der Minen zum Teil ohne die nötige Sicherheit betrieben wurde: 1620 kam es zum großen Pingenbruch, danach lag das Bergwerk fast 50 Jahre still. Pest, Ruhr und Kriege suchten die Stadt heim, so daß nur langsam mit der Wiederaufnahme der Bergwerkstätigkeit begonnen werden konnte. Dabei wurde jedoch im 17.-19. Jahrhundert die Glanzzeit des 16. Jahrhunderts nie mehr erreicht. (editiert aus: GESTERN, Auslage der Pfarrkirche Altenberg)

Mit einer Steckenlänge von ca. 13km und einem Höhenunterschied von ca. 290m zählt die Rundtour zu den mittelmäßig- schwierigen Wanderungen. Unsere Variante startet am Zielpunkt der Sommerrodelbahn in Altenberg. Sie führt über das Alte Raupennest am Kammweg zur historischen Zinnwäsche am “Alten Berg” und zu weiteren übertägigen Bergwerksanlagen. Dann hinauf zum 824m hohen Basaltkegel des Geisingberges mit einer überragenden Aussicht auf die Stadt Altenberg und das benachbarte Geisingtal im Nord-Osten. Im Anschluß wieder hinab zum gigantischen Kessel des Pinge-Einbruchs und über die Galgenteiche zurück zum Startpunkt.


 

 

 

 

 

Im Zentrum der der Bergstadt: Das Hauptgebäude des ehemaligen Berg- und Hüttenkombinates scheint heut für den Rat der Stadt  Altenberg etwas überdimensioniert…

Blick auf den Altenberger Skihang vom alten Kammweg aus. Gleich daneben das Alte Raupennest

In der historischen Zinnwäsche: Das zutage geförderte Erz mußte für die Verhüttung aufbereitet werden. Dazu legte man bereits frühzeitig ein kunstvolles System von Pochwäschen an, die das Erz zerkleinerten und das Zinnkonzentrat auswuschen. Ganz unten: Blick auf den Römerschacht, der über ein Jahrhundert lang der Hauptförderschacht des Altenberger Zinnbergbaus war. Über diesen Schacht wurden von 1850-1963 über 4Mio Tonnen Zinnerz an das Tageslicht gefördert

Der Geisingberg mit dem Luisenturm von Fern und Nah. Ganz nah auch die duftenden Frühlingswiesen nach dem leichten Abstieg

Rundblick auf Altenberg mit seiner Pinge

Die Pinge- der Einsturzkrater aus dem Jahre 1620 in unmittelbarer Nähe zum Altenberger Stadtgebiet. Mit seinen Abmaßen von 400m Durchmesser und 150m Tiefe zählt er zu den eindrucksvollsten Bergbaudenkmalen der Region. Der Krater ist das Ergebnis gewaltiger untertägiger Brüche, die große Teile des damaligen Bergwerks zerstörten. Hier der Pingenbruch im Panorama…

….und aus Nahdistanz

“Dreifaltigkeit” im Jahre 2020: Die Altenberger Stadtkirche, das Bergglöck`l und die Eliteschule des Sports. Für die Piloten der Rennschlitten und Bobs wird hier und aktuell gewaltig (an)gebaut…

Blick auf den großen Galgenteich. Sowohl der große als auch der kleine Galgenteich lieferten die Aufschlagwässer für die hiesigen Bergwerksanlagen. Sie zählen zu den ältesten Kunstteichen Deutschlands.

Seit 1991: Ruhe im Römer-Schacht. Er löste die durch die Pinge brüchig gewordenen alten Förderschächte ab. Der Hauptschacht Altenbergs wurde 1837 abgeteuft und erreichte 1962 mit 300.000t Fördererz/Jahr seine Leistungsgrenze. Es ist nicht ausgeschlossen, daß durch das neue Berggeschrey des 20. Jahrhunderts wieder Leben in die bis dato versiegelten Anlagen einkehrt…

  • Tourenvorschlag aus: “Begleitheft für den sächsischen Wanderkalender 2020”

(v.k.)

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“Irgendwo auf der Welt”… https://www.volkerkliem.de/irgendwo-auf-der-welt/ https://www.volkerkliem.de/irgendwo-auf-der-welt/#respond Sun, 07 Jun 2020 14:37:59 +0000 https://www.volkerkliem.de/?p=71747 Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück, und ich träum’ davon in jedem Augenblick. Irgendwo auf der Welt gibt’s ein bisschen Seeligkeit, und ich träum’ davon schon lange, lange Zeit. Wenn ich wüsst’, wo das ist, ging’ ich in die Welt hinein, denn ich möcht’ einmal recht, so von Herzen glücklich sein. Irgendwo […]

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Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück,
und ich träum’ davon in jedem Augenblick.
Irgendwo auf der Welt gibt’s ein bisschen Seeligkeit,
und ich träum’ davon schon lange, lange Zeit.
Wenn ich wüsst’, wo das ist, ging’ ich in die Welt hinein,
denn ich möcht’ einmal recht, so von Herzen glücklich sein.
Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an;
irgendwo, irgendwie, irgendwann.
Ich hab’ so Sehnsucht,
ich träum’ so oft,
einst wird das Glück mir nah sein.
Ich hab’ so Sehnsucht,
ich hab’ gehofft,
bald wird die Stunde da sein.
Tage und Nächte wart’ ich darauf,
ich geb’ die Hoffnung niemals auf:
Irgendwo auf der Welt, gibt’s ein kleines bisschen Glück,
und ich träum’ davon in jedem Augenblick.
Irgendwo…

“Ich geb`die Hoffnung niemals auf”: Ein geniales Lied und stimmlich perfekt vorgetragen von den Mitgliedern der Comedian Harmonists Robert Biberti, Erich A. Collin, Erwin Bootz, Roman Cycowski, Harry Frommermann und Ari Leschnikov. Wer versteht die Botschaft dieser Zeilen nicht, die Sehnsucht nach Glück, Liebe und Selbstverwirklichung?

Das Lied “Irgendwo auf der Welt” ist eine Filmmusik des deutschen Komponisten Werner R. Heymann von 1932 und gehörte bis 1935 zum Stammrepertoire der Berliner Comedian Harmonists. Die Reichsmusikkammer Nazideutschlands verfügte im Februar des gleichen Jahres ein Berufsverbot für die drei jüdischen Gruppenmitglieder Erich Collin, Roman Cycowski und Harry Frommermann. Diese emigrierten nach Österreich. Aus dem berühmten Sextett gingen zwei unabhängig agierende Gesangsgruppen (Meistersextett/Deutschland und Comedy Harmonists/Wien) hervor. Beide Gesangsgruppen lösten sich 1941 auf.

1976 zeigt der NDR einen 2-teiligen Dokumentarfilm (Regie: Eberhard Fechner) über das Wirken und den Niedergang der Comedian Harmonists. Jeden einzelnen der damaligen Gruppe, seine Herkunft, seinen Charakter und seine Persönlichkeit. Ergreifend -und wie ich meine- absolut sehenswert:

(v.k.)

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