Archiv der Kategorie: ► Lesenswertes

Anmerkung: Unter der Rubrik Buch-Lesetips erscheinen hier sehr persönliche Favoriten aus Lyrik und Belletristik. Die Tips sind mit Quellen aus dem Web verlinkt. Achtung: Diese öffnen sich mit einem Klick auf die bibliographische Angabe (!), nicht auf den Verweis “LINK”.

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Buch-Lesetip:

Mascha Kaleko: “Die paar leuchtenden Jahre”, dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, München, 2014

“Sie weiß auf alles eine Antwort, Laufmaschen, Halsweh, Eifersucht und billige Cafes- nichts ist ihr fremd. Sie reimt. Und das klug und mit Verstand! Sie ist eine Philosophin der kleinen Leute, vergallopiert sich nie. Trotz Sentimentalität! Nie ist sie süßlich verlogen, nein, eher herb und sehr gescheit… Ich hätte sie gerne gekannt….

Mascha Kalekos lange vergriffenen Bücher “Das himmelgraue Poesie-Album”, “Der Gott der kleinen Webfehler”, “Heute ist morgen schon gestern”, “Der Papagei, der Mamagei und andere komische Tiere”, “Wie`s  auf dem Mond zugeht”, “Ich bin von anno dazumal” und “Feine Pflänzchen” sind in diesem Band versammelt. Wundervoll ergänzt werden die Texte durch Gisela Zoch-Westphals Biographie “Aus den sechs Leben der Mascha Kaleko”, die berührende und intime Einblicke in das Leben und Wirken  der Dichterin gewährt”. (1)

(1): aus: Klappentext

(v.k.)

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Buch-Lesetip:

Moy McCrory: “Der Schrein”, Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH, München, 1996

“Ein geheimes Gemälde, verborgen unter einem Tafelbild, war jahrhundertelang das Mittelstück des Meßaltars im Kloster Fortitudo. Erst heute, da ein Restaurator die darüberliegenden Farbschichten entfernt, kommt das eigentliche Gemälde wieder zum Vorschein: Das seltsame Ensemble eines Turms, einer Nonne, eines Mönchs- und eines Kindes. Wer sind sie? Warum sind sie zusammen abgebildet? Stellen sie eine vergessene Legende dar? Oder verkörpern sie eine Geschichte, die unendlich viel schwärzer ist als die dunkelste Sage?

In der Verschmelzung von frühem Mittelalter und aktueller Gegenwart rührt der Roman an Fragen, die Frauen und Männer beschäftigen, seit sie über den Ursprung des Lebens nachdenken. Eine feministische Antwort auf Ecos “Name der Rose”  (The Times)” (1)

(1): aus: Klappentext

(v.k.)

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Buch-Lesetip:

Katie Mack: “Das Ende von allem”, Piper Verlag GmbH, München, 2021

“Wir wissen, daß das Universum vor vielen Milliarden Jahren in einem gewaltigen Feuerball geboren wurde.

Aber wie wird die Geschichte unseres Universums enden? Wird es in unvorstellbarer Hitze verglühen- oder in eisiger Starre vergehen? Wird es zu einem Klumpen unendlicher Dichte kollabieren und wird das Ende wirklich das Ende sein- oder entsteht das Universum danach von Neuem?

Die renommierte Astrophysikerin Katie Mack nimmt uns mit auf eine faszinierende Reise zu den Grenzen von Raum und Zeit und zeigt auf unterhaltsame Weise, was die Wissenschaft über das Ende des Kosmos weiß” (aus: Klappentext)

(v.k.)

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Buch-Lesetip:

Sigrid Damm: “Wandern-ein stiller Rausch”, Insel-Tachenbuch Verlag, Berlin, 2020

“Sieben Tage wandern eine sechzigjährige Frau und ein dreißigjähriger Mann in der Einsamkeit des hohen Nordens: In der archaischen Landschaft von Schwedisch-Lappland, der Heimat der Samen, des letzte indigenen Volkes in Europa.

Wandern-ein stiller Rausch, ein Gewebe aus Metaphern, Geschichten und Träumen, ist eine Meditation über den gegenwärtigen bedrohten Zustand der Welt. Es ist ein Buch, in dem es um Abschied und Anfang geht, ein Buch der Langsamkeit, ein Buch der Stille, ein Buch über die Aneignung des Lebens durch Gehen…” (aus: Klappentext)

(v.k.)

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Buch-Lesetip:

Irma Hildebrandt: “Mutige Frauen- 30 Porträts aus fünf Jahrhunderten”, Hugendubel-Verlag, Kreuzlingen, München, 2005

“Mutig zu sein, das heißt Spuren zu hinterlassen und gegen den Strom zu schwimmen- so wie die 30 engagierten und streitbaren Frauen in diesem Band. Sie kämpften für die Menschenrechte, schufen literarische und musikalische Meisterwerke oder stellten als Führungsfrauen ihren Mut unter Beweis. Denn Mut hat viele Facetten. Über Jahrhunderte haben Frauen die Mitwelt durch außergewöhnliche Taten, durch Zivilcourage und Wagemut überrascht. Einige dieser Frauen werden hier vorgestellt…” (aus: Klappentext)

(v.k.)

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Buch-Lesetip:

Indra Maria Janos: “Die Suche nach Heimat”, dtv-Verlagsgesellschaft mbH & Co.KG, München, 2022

“In Berlin findet die Galizierin Mascha Engel endlich eine Heimat und im Romanischen Cafe Freunde, die nicht an ihrer Herkunft, sondern an ihrer Kunst interessiert sind. … Ihre Gedichte erscheinen in Zeitungen und mit dem “Lyrischen Stenogrammheft” erstmals in Buchform. Dann kommt das Jahr 1933 und plötzlich ist Mascha weder Galizierin noch Berlinerin, sondern nur noch Jüdin. Immer mehr Freunde und Schriftstellerkollegen verlassen Berlin, doch Mascha will die Zeichen der Zeit nicht sehen….” (aus: Klappentext)

(v.k.)

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Buch-Lesetip: 

Werner Legere: “Der gefürchtete Gaismair”, Union Verlag Berlin, 1981

Den “ersten und größten Rebellen im Lande” nannten ihn seine zeitgenössischen Gegner, weil sie ihn fürchteten. Engels dagegen bezeichnete ihn als das “einzige bedeutende militärische Talent unter sämtlichen Bauernchefs”: Michael Gaismair, den obersten Feldhauptmann der Tiroler Bauern in den Jahren 1525 und 1526. Lange waren die Quellen zu Gaismairs Leben und Wirken verschüttet und mußten erst mühsam freigelegt werden (aus: Klappentext)

Regenbogen Schöne Devon - Kostenloses Foto auf Pixabay - Pixabay

Image: Pixabay
Quellen:
  • https://www.planet-wissen.de/geschichte/neuzeit/der_bauernkrieg/pwiederbauernfuehrermichaelgaismair100.html
  • https://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Gaismair

(v.k.)

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Buch-Lesetip: 

Prof. Dr. sc. Helmut Bock: “Unter dem Regenbogen- historische Porträts”, Urania Verlag Leipzig-Jena-Berlin, 1976

“Unter dem Regenbogen, dem mythischen Symbol der konsequentesten Streiter des deutschen Bauernkrieges, vollzogen sich Aufstieg und Niedergang der frühbürgerlichen Revolution. Unter diesem Symbol haben die Autoren dieses Buches 21 historische Porträts über bekannte und weniger bekannte Persönlichkeiten dieser Epoche veröffentlicht: Über die Großen der Renaissance (Leonardo da Vinci, Nicolaus Copernicus, Johann Gutenberg, Albrecht Dürer…), über Humanisten (Erasmus von Rotterdam, Huldrich Zwingli…), über Glaubensstreiter (Jan Hus, Martin Luther, Johannes Calvin…), über Adelsrebellen (Franz von Sickingen, Ulrich von Hutten, Florian Geyer…) und über die führenden Köpfe der Bundschuhbewegung (Joß Fritz, Florian Geyer, Michael Gaismair, Jörg Ratgeb, Thomas Müntzer…)” (aus: Klappentext zum Roman).

Image: Pixabay

(v.k.)

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Buch-Lesetip: 

Wilhelm Eichner: “Wir können von den Pfaffen nit genesen”, Universitas Verlag in der F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München, 1999

“Wilhelm Eichner ist es gelungen, das Leben eines fast über ein halbes Jahrhundert vergessenen Mannes Gestalt werden zu lassen. Kaum irgendwo zu fassen, geistert der Schatten des Joß Fritz durch die Gerichtsprotokolle der verurteilten Bauern. Dennoch ist die Forschung von seiner Bedeutung überzeugt. Leo Sievers schreibt in “Der Bauernkrieg” über Joß Fritz: “Eine der starken Figuren der deutschen Geschichte, denen reiche Gaben beschieden waren, aber nie ein Erfolg…” (aus: Klappentext zum Roman).

Quellen:

♦  https://www.wochenblatt-reporter.de/bruchsal/c-lokales/badischer-revolutionaer_a212773
♦  https://landsknechte-bretten.de/wissenswertes/joss-fritz-eine-kurze-biographie/

(v.k.)

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Buch-Lesetip: 

Rosemarie Schuder: “In der Mühle des Teufels”, Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin 1992

“Wie verhält sich ein Wissenschaftler, der begreift, daß seine Arbeit der Perfektionierung des Tötens dient? Dieser Frage geht Rosemarie Schuder in ihrem zweiten Roman  über Johannes Kepler nach. Keplers wissenschaftliche Erkenntnisse stehen wie die Galileis im Widerspruch zur herrschenden Lehre, doch bleibt ihm der Widerruf erspart. Seine persönliche Tragödie ist von anderer Aktualität: Sein Werk wird auf fatale Weise mißbraucht” (aus: Klappentext zum Roman).

(v.k.)