Freiberg zwischen Tradition und High Tech

Mit über überaus reichen und silberschweren Kulturgeschichte übt die Stadt Freiberg seit jeher eine unübersehbare Anziehungskraft in der traditionsreichen Metropolregieon „Mittleres Erzgebirge“ aus. Nach reichen Silberfunden im frühen Mittelalter entwickelte sich die „Stadt auf dem freien Berge“ zu einer der reichsten und wohlhabendsten Städte in der damaligen Markgrafschaft Meißen bzw. dem späteren Sachsen.

Nach dem Niedergang des Erzbergbaus ist der mehr als hundert Jahre währende Strukturwandel in der Wirtschaftsregion Freiberg vom Silber zum Silizium weitgehend abgeschlossen.

Nicht mehr reiche Silberfunde, sondern technische und technologische Produktentwicklungen der BERGAKADEMIE, des HELMHOLTZ-INSTITUTS FÜR RESSOURCENTECHNOLOGIE, der SOLARWORLD AG, der SILTRONIC AG oder der Freiberger COMPOUND MATERIALS (FCM) prägen das Bild von einer innovativen Forschungslandschaft. Genau so wie junge (ACTech, XERION) oder alteingesessene Unternehmen und Dienstleister (FROLYT, GfE, DBI, FILK, Freiberger Porzellan), die das wirtschaftliche Bild der Stadt mitbestimmen. Freiberg ist weltweit anerkannter Standort für die Produktion von Silizium- und Gallium-Arsenid Wafern sowie von Siliziumhalbzeugen für die Mikroelektronik und die Solartechnologie. High-Tech vom Feinsten in vielen Bereichen, aber auch intensive Anstrengungen zur Erkundung, nachhaltigen Versorgung und Implementierung technologisch wichtiger Rohstoffe und Ressourcen  (Gallium, Indium, Germanium und Seltene Erden) sind hier angesiedelt.

 

Die obenstehende Übersicht ist nur skizzenhaft und unvollständig.  Zur wirtschaftlichen Entwicklung Freibergs und zu einigen seiner großen Unternehmen gibt es von mir einen gleichnamigen Blog-Beitrag bei LinkedIn. Die darin genannten Daten und Fakten dürften im wesentlichen noch aktuell sein.

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