Schlagwort-Archiv: Soziale Verantwortung

Der Salzpfad

März, 2026

DER SALZPFAD ist die Geschichte des Ehepaars Raynor Winn (Gillian Anderson) und Moth Winn (Jason Isaacs) und ihrer Wanderung über den South West Coast Path. Den längsten ununterbrochenen Wanderweg von Minehead nach Poole entlang der atemberaubenden Küste von Cornwall im Südwesten Englands.

Der Grund: Das Paar erhält eine schlechte gesundheitliche Diagnose und wird obdachlos: Durch eine dubiose Investition sind Haus und Hof verloren, sie stehen vor dem finanziellen Ruin. Bei Moth wurde zudem die niederschmetternde Diagnose einer unheilbaren Nervenerkrankung diagnostiziert. Von Obdachlosigkeit und Krankheit gezeichnet, fassen beide den verzweifelten Entschluss, zu wandern. Dies in der Hoffnung, ihr existenzbedrohendes Desaster ausblenden zu können und in der Natur Trost und ein Gefühl der Akzeptanz zu finden. Nur mit einem Zelt und ein paar lebensnotwendigen Dingen ist jeder Schritt auf dem Weg ein Zeugnis ihrer wachsenden Stärke und Entschlossenheit.
DER SALZPFAD ist eine Reise, die gleichermaßen erheiternd, herausfordernd und befreiend ist. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Raynor Winn. 

„Der Salzpfad ist ein echtes Highlight. Eine Literaturadaption mit Tiefgang, Naturpoesie und Würde. Diese Tour de force ist beglückend und lebensverändernd. Ein fordernder und emotionaler Film mit tollen Darstellern, der weh tut und Mut macht“. (1)

Quelle:

(1): „Süddeutsche Zeitung“

(v.k.)

Die Heldin

April, 2025

„Floria arbeitet mit großer Leidenschaft und Professionalität als Pflegefachkraft in der Chirurgie eines Schweizer Krankenhauses. Bei ihr sitzt jeder Handgriff, sie hat selbst in Stresssituationen immer ein offenes Ohr für ihre Patient:innen und ist im Notfall sofort zur Stelle – idealerweise. Doch in der harten Realität ihres oft schwer kalkulierbaren Alltags sieht das meist anders aus. Als Floria an diesem Tag ihre Spätschicht antritt, fällt auf der voll belegten, unterbesetzten Station eine Kollegin aus. Trotz aller Hektik umsorgt Floria eine schwerkranke Mutter und einen alten Mann, der dringend auf seine Diagnose wartet, ebenso fürsorglich und routiniert wie den Privatpatienten mit all seinen Extrawünschen. Aber dann passiert ihr ein verhängnisvoller Fehler, und die Schicht droht, völlig aus dem Ruder zu laufen. Ein nervenzehrender Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

Regisseurin Petra Volpe (»Die Göttliche Ordnung«) greift mit »Heldin« ein brandaktuelles Thema auf. Laut der WHO ist der weltweite Mangel an Pflegekräften ein globales Gesundheitsrisiko. In Deutschland könnten nach Angaben des Statistischen Bundesamts bis 2029 rund 260.000 Pflegende fehlen. Der Film ist zugleich eine respektvolle Hommage an alle Pflegekräfte sowie ein packendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit und soziales Engagement. Er zeigt nicht zuletzt, wie essenziell eine gute Betreuung im Krankheitsfall für uns alle ist. Hauptdarstellerin Leonie Benesch (»Das Lehrerzimmer«, »September 5«) beeindruckt mit ihrer kraftvollen und fesselnden Darstellung, die das Kinopublikum atemlos lässt und uns noch lange nach Filmende begleitet“. (1)

 

Der Film »Heldin« ist eine Referenz an alle Pflegekräfte und ein packendes Plädoyer für mehr Menschlichkeit und soziales Engagement. Ein Film, der mit seiner Intensität und Glaubwürdigkeit unter die Haut geht. Und ein Film, dessen Drehbuch für uns- bzw. für viele von uns- in absehbarer Zeit schonungslose Realität sein wird.

Quelle:
(1): „Der SPIEGEL“, 8/2025 vom 14.02.2025

(v.k.)