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Buch-Lesetip:

Christoph Hein: „Der Tangospieler„, Aufbau Taschenbuchverlag Verlag, Berlin und Weimar, 1999

„Leipzig 1968. Der Historiker Dallow ist aus dem Gefängnis entlassen. Sein Vergehen: Er war als Klavierspieler bei einem Studentenkabarett eingesprungen und der Text, den er mit einem Tango begleiten sollte, hatte Anstoß erregt. Vergiß die dumme Geschichte, wird ihm geraten. Dallow hat nicht vergessen, aber er ist gefühllos geworden und wie gelähmt. Selbst das Eingeständnis seiner Umwelt, daß ihm Unrecht geschehen ist, läßt ihn gleichgültig. Dallows Apathie ist die seines Landes. Der Tangospieler zeigt, warum dieses Land keine Substanz hatte, sich dem Untergang wiedersetzen zu können.“ (1)

(1): Aus dem Klappentext 

(v.k.)

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