Buch-Lesetip:
Robert Harris: „Aurora„, Wilhelm Heyne Verlag, München, 2000
„Während eines Moskau-Aufenthaltes wird der britische Historiker Fluke Kelso von einem ehemaligen Geheimdienstmitarbeiter aufgesucht. Nachdem Alkohol in Strömen geflossen ist, behauptet dieser, in Stalins Todesnacht dem Chef der Geheimpolizei (Berija) dabei geholfen zu haben, ein geheimes Notizbuch Stalins beiseitezuschaffen. Kelsos Nachforschungern ergeben rasch, daß der Alte die Wahrheit gesagt hat. Als sein Informant kurze Zeit später bestialisch ermordet aufgefunden wird, ist sich der Historiker sicher, daß dieses Notizbuch hochbrisante Informationen enthält und daß er nicht der einzige ist, der sich 45 Jahre nach Stalins Tod (1953) dafür interessiert. Die Jagd nach dem Buch führt durch ein Moskau der verlassenen Paläste und elenden Plattenbausiedlungen, bis Kelso die Notizen schließlich in den Händen hält. Sie übertreffen all seine Erwartungen und bringen ihn auf eine Spur, die direkt zu Stalins fast ein halbes Jahrhundert lang gehütetes Geheimnis führt…“ (1)
(1): Aus dem Klappentext
(v.k.)
